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Nationales Zentrum öffnete die Türen

200 interessierte Mädchen und Eltern in St. Pölten

Nationales Zentrum öffnete die Türen - 200 interessierte Mädchen und Eltern in St. Pölten


Über 200 interessierte Mädchen und Eltern nutzten am Donnerstag wieder die Gelegenheit, beim "Tag der offenen Tür" hinter die Kulissen des Nationalen Zentrums für Frauenfußball zu blicken.

Begrüßt wurden die Gäste vom Präsidenten des Niederösterreichischen Fußball-Verbands HR Dr. Ludwig Binder. ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner gab gemeinsam mit dem sportlichen Leiter und Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer und Geschäftsführerin Karin Gruber Einblicke in die tägliche Arbeit und das Leben in Österreichs Elite-Ausbildungsstätte und erläuterten die Ausbildungsphilosophie und -schwerpunkte.

Direktorin Mag. Gabriele Schletz und Mag. Sandra Köhl, Leiterin des Bundesschülerheims, beleuchtete die schulischen Aspekte im dualen Ausbildungssystem. Neben der hochprofessionellen sportlichen Ausbildung wird auch auf eine fundierte schulische Ausbildung größten Wert gelegt.

Eltern und Mädchen hatten natürlich auch ausführlich die Gelegenheit, mit allen Verantwortlichen ihre offenen Fragen und Anliegen zu diskutieren.

Am Nachmittag stand ein Showtraining der Zentrumsschülerinnen auf dem Programm, die ihr Talent einmal mehr aufblitzen ließen.

Österreichs Frauenfußball befindet sich seit der Installierung des Zentrums im Herbst 2011 kontinuierlich im Aufwind und blickt auf ein positives Länderspieljahr 2014 zurück. Die österreichischen Auswahlen gingen in 74% aller Spiele nicht als Verliererinnen vom Feld. Mit 58% konnten sogar mehr Spiele als bei den Männern gewonnen werden.


Nach den überzeugenden Ergebnissen im Jahr 2014 (6 WM-Qualifikationsspiele: 5 Siege, 1 Niederlage) kletterte das Frauen-Nationalteam in der FIFA Weltrangliste auf den 26.Platz. Das bedeutet die beste Platzierung in der Geschichte des heimischen Frauenfußballs. Diese Rekord-Platzierung spiegelt die kontinuierliche Entwicklung der letzten Jahre wider.


Die U17-Mädchen, die fast geschlossen im Nationalen Zentrum für Frauenfußball ausgebildet werden, blieben in der EM-Qualifikation erfolgreich und sicherten sich in der ersten Qualirunde mit der maximalen Punkteausbeute von 9 Punkten und einem Torverhältnis von 13:2 den Gruppensieg und das Ticket für die Eliterunde. Auch das U19 Frauen-Nationalteam qualifizierte sich für die Eliterunde der EM-Qualifikation im April 2015.

„Die konsequente Arbeit im Nationalen Zentrum für Frauenfußball resultiert in den hervorragenden Leistungen unserer Frauen-Nationalteams. Platz 8 in der UEFA Wertung unseres U17-Teams ist ein echter Beweis dafür. Die internationale Wahrnehmung unserer Frauenteams wie auch der gesamte Stellenwert des Frauenfußballs sind enorm gestiegen“,
freut sich ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner über die Erfolge der Frauenteams.


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