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Salzburg marschiert Richtung Titel

"Bullen" feiern 1:0-Auswärtssieg beim SK Rapid

Salzburg marschiert Richtung Titel - Bullen feiern 1:0-Auswärtssieg beim SK Rapid

Meister gegen Vize. Erster gegen Zweiter. Red Bull Salzburg zum Abschluss der 22. Runde zu Gast beim SK Rapid Wien.

 

Die „Bullen“ gewannen in Wien-Hütteldorf vor den Augen von Teamchef Didi Constantini mit 1:0, es war dies die erste Heimniederlage in dieser Saison für die Grün-Weißen.

 

Während Salzburg im ÖFB-Stiegl-Cup Anfang Februar gegen Sturm Graz ausschied und in der UEFA Europa League nach dem 0:0 im Heimspiel gegen Standard Lüttich die Segel streichen musste, läuft es in der Liga gut für Janko und Co.: dritter Sieg im dritten Spiel im Frühjahr.

 

Der Vorsprung auf den neuen Zweiten, die Wiener Austria, beträgt fünf Punkte, Rapid liegt sechs Zähler hinter Salzburg. Dabei ging es noch vor dem Anpfiff so gut los für Rapid. Der Rekordmeister gab bekannt, dass der Vertrag von Steffen Hofmann verlängert wurde – sehr zur Freude vom Großteil der 17.500 Fans im Hanappi-Stadion.

 

Auf dem Platz neutralisierten sich beide Teams vorne und hinten. Ein Gartler-Kopfball in der 26. Minute auf der einen, zwei Wallner-Freistöße in den Minuten 28 und 33 auf der anderen Seite waren die Möglichkeiten in Halbzeit eins.

 

Seinen nächsten „Höhepunkt“ hatte der Schlager erst in der 57. Minute, als Schiedsrichter Drabek ÖFB-Verteidiger Schiemer mit Gelb-Rot unter die Dusche schickte. Was war passiert? Der Abwehrspieler ging im Rapid-Strafraum zu Boden – der Unparteiische entschied auf Schwalbe.

 

Nur zwei Minuten später hatte Soma die Führung für Rapid am Fuß. Nach Hofmann-Freistoß war der Norweger alleine vor RBS-Goalie Gustafsson, aber er vergab.

 

In der 67. Minute brachte Svento einen Corner zur Mitte, Afolabi stieg hoch und köpfte zum 1:0 für die Gäste ein. Salzburg verteidigte sich danach mit zehn Mann, Rapid konnte nicht mehr zusetzen.

 

Für die „Bullen“ war es der sechste Auswärtssieg in dieser Saison, die Hütteldorfer dagegen erwischen einen „Fehlstart“ ins Frühjahr: nur ein Punkt aus den ersten drei Spielen.


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