Der SC Magna fordert Sturm Graz um die begehrte Trophäe
Es gibt noch einige offene Fragen im heimischen Fußball. Wer steigt in die tipp3-Bundesliga auf? Welche Mannschaft muss in die Relegation?
Eine andere Frage wird heute beantwortet, nämlich die nach dem ÖFB-Stiegl-Cupsieger 2009/2010. Im Wörthersee-Stadion – es gibt noch Restkarten – treffen ab 16:30 Uhr der SK Puntigamer Sturm Graz und der SC Magna Wiener Neustadt aufeinander.
Das Spiel wird live in ORF1 übertragen, ist außerdem online in der TV-Thek abrufbar und auch als Audio-Stream verfügbar.
Es ist das Duell Vierter gegen Fünfter der abgelaufenen Saison – und es geht neben dem Cup-Sieg auch um den letzten Startplatz im internationalen Geschäft.
Kleiner Bonus: der Gewinner muss in der Europa-League-Qualifikation erst in der dritten Runde einsteigen und damit eine Runde später als Austria und Rapid.
Sturm-Trainer Franco Foda erwartet ein offenes Spiel: „Wir haben Druck, Magna hat Druck, es ist alles möglich. Aber wir haben starke Gegner aus dem Bewerb geworfen und wollen jetzt auch das Finale gewinnen“, stellt der Deutsche noch einmal klar.
Die Niederösterreicher spielten bereits am Donnerstag in Klagenfurt, erreichten gegen Absteiger SK Austria Kärnten ein 2:2-Unentschieden.
Sturm Graz verlor sein 53. Pflichtspiel in dieser Saison 0:2 gegen den alten, neuen Meister Red Bull Salzburg, im 54. Pflichtspiel in dieser Saison – keine andere Mannschaft hat mehr! – geht es um Alles für die Steirer.
Der SC Magna gibt sich vor dem Endspiel betont gelassen, schiebt Sturm die Favoritenrolle zu. „Wir wollen gewinnen, Sturm muss gewinnen“, weiß Magna-Trainer Peter Schöttel, der nach vier Spielen gegen die Grazer ohne Torerfolg auf ein Erfolgserlebnis hofft. „Hoffentlich haben wir uns die Tore für das Finale aufgehoben!“
Apropos Tore: der Torschützenkönig im ÖFB-Stiegl-Cup beschert seinem Verein eine Prämie von 5.000 Euro, die zweckgebunden in die Nachwuchsarbeit investiert werden müssen. Magna-Stürmer Mensur Kurtisi führt mit vier Treffern vor seinem Teamkollegen Hannes Aigner und Sturm-Stürmer Klemen Lavric mit jeweils drei Toren.
Auf den Gewinner der Fair-Play-Wertung warten 10.000 Euro, die für Aktivitäten gegen Rassismus und besondere Projekte ausgegeben werden müssen.
Für die beiden Finalisten gibt es außerdem rund 200.000 Euro Prämie und 50 Prozent der Nettoeinnahmen aus dem finalen Spiel.

ÖFB-SAMSUNG-CUP Finale
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