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Österreich 1990 und 1998 bei der WM

Die WM 1990 in Italien, Österreich war dabei. Dank Toni Polster, der im entscheidenden Quali-Spiel mit drei Toren das Ticket über den Brenner löste.

Österreich 1990 und 1998 bei der WM - Die WM 1990 in Italien, Österreich war dabei. Dank Toni Polster, der im entscheidenden Quali-Spiel mit drei Toren das Ticket über den Brenner löste.

In den Jahren 1988 und 1989 konnte das Österreichische Nationalteam unter Trainer Josef Hickersberger die Teilnahme an der FIFA WM 1990 in Italien sicher stellen. Vor allem das letzte Qualifikationsspiel gegen die DDR im November 1989 wird in Erinnerung bleiben.

Toni Polster schoss Österreich mit einer Galavorstellung und drei Toren zur WM. Die WM selbst war nicht zufriedenstellend. Österreich musste nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Zwei 0:1-Niederlagen gegen Italien und Tschechien stand ein 2:1-Erfolg gegen die USA gegenüber. Für das Achtelfinale zu wenig.

Zu Beginn des Jahrzehnts verlief die Qualifikation zur UEFA EURO 1992 blamabel. Am 12. September 1990 setzte es in Landskrona die historische 0:1-Blamage gegen Färöer, die gleichzeitig das Ende der Teamchef-Ära „Hickersberger I“ bedeutete. Der später vor allem in Asien hoch erfolgreiche Alfred Riedl übernahm, doch auch unter ihm gelang nur ein Sieg (3:0 gegen Färöer) und blieb am Ende nur der vierte Gruppenplatz hinter Jugoslawien, dem späteren Europameister Dänemark und Nordirland.

Die Qualifikation zur FIFA WM 1994 in den USA beging Österreich in einer „Horror-Gruppe“ mit den späteren WM-Halbfinalisten Schweden und Bulgarien, sowie der traditionell starken Equipe der Franzosen. Fazit der Quali unter Teamchef Herbert Prohaska. Rang 4 mit acht Punkten, aber immerhin Finnland und Israel auf die Plätze verwiesen.

Unter dem später zum Jahrhundertfußballer gekürten Prohaska scheiterte Österreich mit 16 Punkten als Gruppen-Vierter denkbar knapp in der EM-Quali 1996, fehlte doch nur ein Pünktchen auf Rang 2.  

Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Frankreich 1998 löste in Österreich allerdings eine neuerliche Fußball-Euphorie aus. In zehn Spielen wurden acht Siege errungen. Vor allem die Spiele gegen Gruppenfavorit Schweden gingen in die Geschichte des Österreichischen Fußballs ein. Andreas Herzog war mit seinen Toren gegen Schweden der Vater der Qualifikation.

Mit seinem Traumtor beim "Schicksalsspiel" in Wien brachte er das ausverkaufte Ernst-Happel-Stadion zum Überkochen. Die WM-Endrunde verlief dann nicht ganz nach Wunsch. Nach zwei Unentschieden gegen Kamerun (1:1) und Chile (1:1) verlor Rot-Weiß-Rot das entscheidende Vorrunden-Spiel gegen Italien mit 1:2.

Im Jahr 1996 blieb Österreich unter Herbert Prohaska ungeschlagen, eine Leistung die bislang nicht wiederholt werden konnte!


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