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News _2008/2009
Drei Erstligisten und Austria um Finale

Drei Bundesligisten out, drei Mal Entscheidung im Elferschießen.

Drei Erstligisten und Austria um Finale - Drei Bundesligisten out, drei Mal Entscheidung im Elferschießen.

Die Wiener Austria hält Kurs Richtung Titelverteidigung im ÖFB-Stiegl-Cup. Einzug ins Halbfinale gegen Sturm Graz. Dort warten gleich drei Vereine aus der Ersten Liga, darunter auch die FK Austria Amateure. Insgesamt drei Mal fällt die Entscheidung an diesem Cup-Abend erst im Elfmeterschießen.


SK Puntigamer Sturm Graz - FK Austria Wien 1:1 (0:0), 3:5 i. E.

Violett ist auch in der Saison 2008/2009 die Modefarbe im ÖFB-Stiegl-Cup. Der Rekordsieger mischt nämlich erneut um den Titel mit. Gegen Sturm Graz konnte die Wiener Austria erst im Elfmeterschießen jubeln.

 

Vor der späten Entscheidung bekamen die 5.500 Fans in Graz eine kurzweilige Partie zu sehen - Tore allerdings erst in der Verlängerung. Der eingewechselte Hassler brachte die Hausherren in der UPC-Arena in der 108. Minute per Kopf in Führung.

 

Aber der ebenfalls eingewechselte Sun konnte sechs Minuten später mit einem Gewalt-Freistoß den Austria-Ausgleich erzielen. Im Elfmeterschießen vergab Haas gleich den ersten Sturm-Elfer, auf Seiten der Wiener trafen alle Schützen.


SK Rapid Amateure - FK Austria Amateure 1:1 (1:0, 1:1), 1:4 i. E.

 

Viel hat den Rapid Amateuren nicht zur nächsten Sensation im ÖFB-Stiegl-Cup gefehlt. Gegen die Amateure der Wiener Austria war erst im Elfmeterschießen Endstation für die jungen Hütteldorfer, die zuvor bereits Altach und Mattersburg aus dem Pokal geworfen hatten.

 

4.400 Zuschauer ließen sich das "kleine Wiener Derby" nicht entgehen. Und sahen in der 39. Minute, wie der Außenseiter durch Fröschl in Führung ging. In der 81. Minute scheiterte Juzic nach Elferfoul an Drazan beim Strafstoß an Austria-Goalie Jakubov.

 

Nur zwei Minuten später erzielte Sulimani den Ausgleich für die Violetten. Im Elfmeterschießen trafen alle die ersten vier Austria-Schützen, auf Seiten Rapids scheiterten Ildiz und Sandic bei ihren Versuchen.

FC Trenkwalder Admira - SV Josko Ried 2:2 (0:0, 1:1), 4:3 i. E.

Die Admira startet so ins Frühjahr, wie sie vor der Winterpause aufgehört hatte. Der Tabellenzweite der Ersten Liga warf Bundesligist SV Ried aus dem ÖFB-Stiegl-Cup. Nach der Verlängerung stand es 2:2, im Elfmeterschießen wurde Admira-Torhüter Mandl mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner.

 

In einer abwechslungsreichen Partie fielen die Tore erst sehr spät. Berger brachte die Innviertler in der 82. Minute mit 1:0 in Führung. Aber Schicker konnte eine Minute vor dem Ende für die Niederösterreicher ausgleichen.

 

In der Verlängerung faustete Ried-Goalie Auer einen Schicker-Freistoß auf den Rücken von Hanikel, von wo der Ball ins Tor ging. Ein Kopfball-Tor von Salihi rettete die Rieder in der 117. Minute ins Elferschießen, dort scheiterten Hadzic und Bammer aber an Mandl.

Kapfenberger SV Superfund - FC Magna Wr. Neustadt 1:2 (0:1)

Neben Ried verabschiedete sich mit Kapfenberg ein weiterer Bundesligist aus dem ÖFB-Stiegl-Cup. Der FC Magna setzte sich auswärts überraschend mit 2:1 durch. Kurtisi brachte die noch nicht ins Frühjahr gestarteten Wr. Neustädter in der 17. Minute in Führung.

 

Zimmerman konnte mit seiner ersten Ballberührung unmittelbar nach Pause und seiner Einwechslung für die "Falken" ausgleichen. Aber die Freud währte nur kurz, denn Aigner stellte in der 67. Minute auf 2:1 für die Gäste.

 

Der Sieg des Außenseiters gegen den Aufsteiger hätte durchaus höher ausfallen können. Hätte, aber Kolousek und Burgstaller trafen nur die Latte.


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