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Maierhofer: Ich will immer gewinnen!

Duisburg-Stürmer über ÖFB-Comeback, Routine, Champions League

Maierhofer: Ich will immer gewinnen! - Duisburg-Stürmer über ÖFB-Comeback, Routine, Champions League

Blicken wir noch einmal zurück. Kader-Bekanntgabe für den EM-Quali-Auftakt gegen Kasachstan.

 

Teamchef Didi Constantini überraschte mit der Rückholung von Stefan Maierhofer, der den Vorzug gegenüber Roman Kienast bekam.

 

„Es geht in erster Linie um den Typ Maierhofer. Er kommt nach außen oft arrogant rüber, ist aber ein absoluter Teamplayer und ein positiv Verrückter“, so der Tiroler über den „Langen“, der nur wenige Tage später gleich ein Erfolgserlebnis hatte.

 

Beim 4:1-Sieg des MSV Duisburg gegen Ingolstadt traf der Stürmer im Doppelpack. Vom deutschen Fachmagazin „kicker“ wurde er in die Elf des Spieltags gewählt. „Die letzten Monate waren nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, aber jetzt schaue ich wieder positiv in die Zukunft“, so der 28-Jährige.

 

Vergessen sind die Wochen und Monate zwischen Ersatzbank und Tribüne bei den Wolverhampton Wanderers, die den Niederösterreicher vorerst für ein Jahr nach Deutschland ausgeliehen haben.

 

Maierhofer arbeitet hart dafür, in Duisburg, wo er auch schon im Spielerrat ist, wieder dort hinzukommen, wo er bei Rapid bereits war. Nämlich ganz weit vorne in der Torschützenliste.

 

„Im Moment bin ich bei 85 bis 90 Prozent, ich habe also noch Luft nach oben“, weiß der 10-malige ÖFB-Teamspieler, der für Österreich einmal getroffen hat. Mit 28 Jahren gehört Maierhofer zu den älteren Spieler im Kader.

 

Mit der Verantwortung als Routinier hat er kein Problem, im Gegenteil: „Ich stelle mich gern in den Dienst der Mannschaft und wenn notwendig auch vor die Mannschaft. Mit dieser Verantwortung kann ich gut leben“, so Maierhofer, der in dieser Saison auch Champions-League-Luft schnuppern wird.

 

Wie das funktionieren soll bei einem Zweitligisten? Ganz einfach: Enschede ist von Düsseldorf, wo der Stürmer wohnt, nur eine Autostunde entfernt, Freund Marc Janko also praktisch ums Eck.

 

„Ich habe ihm schon gesagt, dass ich gute Karten für die Twente-Spiele gegen Werder und Inter will.“ Gut möglich, dass er dann auch auf Teamchef Didi Constantini trifft, der ihn ja wie eingangs erwähnt als „positiv Verrückten“ bezeichnet hat.

 

Maierhofer hat seine eigene Definition dafür: „Ich bin immer mit Herz und Leidenschaft bei der Sache, gebe immer alles und will immer gewinnen!“


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