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Die WM 1954 als Höhepunkt

Ein Jahr vor der Erklärung der eigenen Neutralität waren die Österreicher bei der fünften WM in der neutralen Schweiz keineswegs neutrale Beobachter.

Die WM 1954 als Höhepunkt - Ein Jahr vor der Erklärung der eigenen Neutralität waren die Österreicher bei der fünften WM in der neutralen Schweiz keineswegs neutrale Beobachter.

An die Tradition des "Wunderteams" erfolgreich anschließen konnte die Nationalmannschaft vor allem in den Jahren 1950 mit ihren Weltstars wie Ernst Ocwirk (zweimal Kapitän des FIFA-Weltteams), Ernst Happel, Gerhard Hanappi und Walter Zeman. 1953 stellte Österreich sogar sechs Mann und mit Walter Nausch aus der "Wunderteam-Ära" auch den Teamchef für die FIFA-Auswahl.

Die WM 1954 zählt zu den glanzvollsten der ÖFB-Geschichte. Zwanzig Jahre nach Platz vier in Italien kehrte Österreich wieder in den Kreis der besten Teams zurück.

Der Einzug ins Viertelfinale gelang relativ klar und ohne Gegentor. Im Viertelfinale dann die legendäre Hitzeschlacht gegen Gastgeber Schweiz. Österreich lag bereits 0:3 zurück - zudem erlitt Torhüter Schmied in Hälfte eins einen Hitzeschlag. Österreichs Masseur Ulrich stand deshalb das Spiel über neben dem Tor und dirigierte den Goalie. Österreich siegte am Ende im trefferreichsten WM-Spiel mit 7:5 und zog ins Halbfinale ein. Dort setzte es gegen das Team aus Deutschland ein 1:6-Debakel - Österreich spielte damit wieder um Platz drei.

Ocwirk und Co. rafften sich gegen Uruguay nochmals auf und holten durch ein 3:1 "Bronze" - bis heute die beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft!


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