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News _2010/2011
Lustenau hat keine Angst vorm KSV

Erstligist will in Kapfenberg die historische Chance nützen

Lustenau hat keine Angst vorm KSV - Erstligist will in Kapfenberg die historische Chance nützen

Austria-Lustenau träumt von der Sensation – und will diese am Dienstag im ersten Halbfinale des ÖFB-Samsung-Cups wahr machen.

 

Auswärts gegen tipp3-Bundesligist Kapfenberg (ORF Sport Plus überträgt ab 18:20 Uhr LIVE).

 

Bereits gegen die Wiener Austria, immerhin Rekord-Cupsieger, bewies der Erstligist, dass man auswärts mit ihm rechnen muss.

 

Denn die Violetten hatten im Viertelfinale mit viel gerechnet, aber sicher nicht mit einer 0:4-Niederlage vor heimischer Kulisse.

 

Lustenau-Trainer Edmund Stöhr weiß um die Bedeutung des Spiels in der Obersteiermark. „Es kann ein historisches Spiel für uns werden, die Vorfreude ist groß“, kann der Bayer, der den Verein nach dieser Saison verlassen wird, bei seinen Spielern auch keine Nervosität feststellen.

 

Was im Duell Goliath“ Kapfenberg gegen „David“ Lustenau für die Vorarlberger spricht? „Bei uns steht eine Mannschaft am Platz, die versteht, wie Fußball funktioniert. Wir haben uns in allen Bereichen enorm verbessert, auch das Zwischenmenschliche und die Leidenschaft passen. Das alles stimmt mich positiv.“

 

Stöhr weiß aber auch, dass das Halbfinale gegen Kapfenberg nicht so laufen wird, wie das Viertelfinale in Wien. „Der KSV und die Austria kann man nicht miteinander vergleichen. Im Horr-Stadion konnten wir spielen, diesen Gefallen wird uns Kapfenberg nicht machen.“

 

Trotzdem will der Erfolgs-Coach seine Mannschaft spielen sehen: „Wir müssen die Initiatve übernehmen und dominant auftreten. Nur weil wir gegen einen Bundesligisten spielen, müssen wir keine Angst haben.“

 

Keine Angst hat Edmund Stöhr auch vor dem Tag, an dem er seinen Austria-Trainingsanzug zum (vorerst) letzten Mal tragen wird. „Jede Zeit hat etwas Schönes. Ich war neun Jahre hier und habe mehr als 300 Pflichtspiele hinter mir. Klar ist Wehmut dabei, das ist ganz normal.“

 

Aber sollte es für den ganz großen Coup reichen und Stöhr mit der Austria ÖFB-Samsung-Cupsieger werden, dann würde er den Verein, gemäß Sprichwort, verlassen, wenn es am Schönsten ist.


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