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Frauen-Nationalteam schafft historische EM-Quali

Erstmalige Endrunden-Teilnahme 2017 in den Niederlanden

Frauen-Nationalteam schafft historische EM-Quali - Erstmalige Endrunden-Teilnahme 2017 in den Niederlanden


Das Frauen-Nationalteam schreibt Geschichte und schafft erstmals die Qualifikation für eine EM-Endrunde. Den Österreicherinnen reicht ein 0:0 Remis im abschließenden Spiel auswärts gegen Wales zur historischen Teilnahme an der UEFA Women’s EURO 2017 in den Niederlanden.


Österreich beendet die Gruppe 8 hinter Norwegen auf Rang zwei und löst neben den acht Gruppensiegerinnen als einer der sechs besten Gruppenzweiten das direkte EM-Ticket. Qualifiziert sind neben den Gastgeberinnen aus den Niederlanden und Österreich ebenfalls Deutschland, Frankreich, Schweden, Endland, Norwegen, Spanien, Island, Schweiz, Schottland, Belgien, Dänemark, Italien, Russland. Die beiden weiteren Teams, Rumänien und Portugal, müssen ins Playoff.

"Das ist fantastisch für uns, wir haben unseren Traum erfüllen können. Wir genießen es heute, und ab morgen beginnen wir darüber nachzudenken, wie wir besser werden können", so Teamchef Dominik Thalhammer.

ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner gratulierte dem Frauen-Nationalteam zur EM-Teilnahme und streicht die Bedeutung für den gesamten heimischen Frauenfußball heraus: "Das ist ein historischer Erfolg für das Frauen-Nationalteam und ich gratuliere dem Trainerteam um Dominik Thalhammer ebenso wie allen Spielerinnen. Die erstmalige Teilnahme an der EM-Endrunde 2017 in den Niederlanden ist das Ergebnis unserer nachhaltigen Arbeit für den Frauenfußball in Österreich. Mit der Einrichtung des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten im Jahr 2011 haben wir eine professionelle sportliche Basis gelegt, die sich mit internationalen Standards messen kann. Diese erstmalige Qualifikation des Frauen-Nationalteams sollte neue Impulse für den gesamten Frauenfußball in Österreich bringen und die weitere Aufwärtsentwicklung fördern. Nochmals herzliche Gratulation zu diesem epochalen Erfolg!"


"Wir sind mega-glücklich. Ich bin sehr stolz auf die Mentalität und die Entwicklung des Teams. Es ist eine wahnsinnige Ehre, dass ich sie als Kapitänin durch die EM-Qualifikation begleiten konnte", meinte Viktoria Schnaderbeck nach Schlusspfiff.

 

"Es ist ein Traum, der wahr geworden ist. Wir freuen uns alle riesig. Ich denke, es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben den Punkt geholt. Jetzt sind wir überglücklich, dass wir bei der EM dabei sind", ergänzte Sarah Zadrazil.

 

Das Spiel an der Rodney Parade startete mit einer Riesenchance für Österreich. Carina Wenninger scheiterte in der 4. Minute per Kopf an der Stange. Das bereits ausgeschiedene Wales, das sich mit einer ambitionierten Leistung aus der EM-Qualifikation verabschieden wollte, zeigte sich wie erwartet sehr aggressiv und kam immer wieder über Helen Ward zu Möglichkeiten. In der 24. Minute forderten die Österreicherinnen Elfmeter, nachdem Laura Feiersinger am Knöchel getroffen wurde. Schiedsrichterin Eleni Lampadariou ließ jedoch weiterlaufen. Bei einem vielversprechenden Vorstoß über Nina Burger verpasste Verena Aschauer die Flanke per Kopf nur um Haaresbreite.

 

Nach Seitenwechsel präsentierte sich das Spiel weiter offen mit Chancen auf beiden Seiten. Verena Aschauers Versuch in der 63. Minute wird von Laura O’Sullivan geklärt. Auf der anderen Seite wurde Jessica Fishlock wurde innerhalb einer Minute per Freistoß und Weitschuss gefährlich (68., 69.).

 

Die Auslosung der EM-Endrunde erfolgt am 8. November in Rotterdam.

Wales – Österreich 0:0

Rodney Parade, Newport (WAL)

SR Eleni Lampadariou (GRE)

Österreich spielte mit:
Zinsberger; Schiechtl, Wenninger, Schnaderbeck ©, Maierhofer; Billa (75. Prohaska), Puntigam, Zadrazil; Feiersinger, Burger (92. Enzinger), Aschauer (85. Eder)


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