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ÖFB trauert um Karl Skerlan

Ex-Teamspieler verstorben

ÖFB trauert um Karl Skerlan - Ex-Teamspieler verstorben


Karl Skerlan, Nationalspieler und Teil des berühmten Sportklub Sturms der 1950-er Jahre, ist in der Nacht von 6. auf 7. Februar verstorben. Skerlan feierte am 3. Jänner seinen 77. Geburtstag. Karl Skerlan kam vom kleinen burgenländischen Verein ASV Kittsee zum Wiener Sport-Club. Gemeinsam mit Walter Horak, Adolf Knoll, Erich Hof und Josef Hamerl bildete er den berühmten Sportklub-Sturm. Zwei Jahre lang, beziehungsweise 41 Spiele in Folge, blieb er mit seiner Mannschaft ungeschlagen, und konnte folglich auch 1958/59 die Meisterschaft gewinnen. Auch im Europapokal der Landesmeister sorgte Karl Skerlan mit den Dornbachern für große Erfolge, Höhepunkt der legendäre 7:0-Sieg über den italienischen Meister Juventus Turin, bei dem er auch ein Tor beisteuerte.

 

Karl Skerlan spielte 14-Mal im österreichischen Nationalteam (1958-1964), erzielte 3 Tore. Sein Debüt gab er am 19. November 1958 in Berlin beim 2:2 gegen Deutschland. Er spielte auch bei der Europameisterschaft 1960, bei der Österreich im Viertelfinale an Frankreich scheiterte, schoss dabei ein Tor gegen Norwegen. 1961 entschloss sich Karl Skerlan gemeinsam mit dem Klubkollegen Pepi Hamerl zum Wechsel von Dornbach nach Jedlesee zur Admira Wien. Der erste Titelgewinn beim neuen Verein gelang im Pokal 1964, im Finale besiegte Karl Skerlan mit der Admira die Wiener Austria mit 1:0. In das Jahr des Pokalsiegs fällt auch der letzte Einsatz des Stürmers in der Nationalmannschaft, am 11. November 1964, beim 1:0-Sieg über die Sowjetunion in Wien. Für die Admira blieb er indes bis 1967 aktiv. Zu seinem Karriereende ging Karl Skerlan nach einem Jahr beim deutschen Regionalligisten FK Pirmasens noch vier weitere Saisonen für den SC Schwarz-Weiß Bregenz in der ersten und zweiten Liga auf Torejagd (Quelle: Wikipedia).

Der ÖFB wird Karl Skerlan stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt der Familie.

 

Bildquelle: Jac. de Nijs / Anefo - Nationaal Archief Fotocollectie Anefo


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