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Griechenland-Legionär steht zum EM-Quali-Start zwischen den Pfosten
Die Entscheidung ist gefallen: Jürgen Macho wird am Dienstag zum Auftakt der EM-Qualifikation in Salzburg gegen Kasachstan (ab 20:30 Uhr live in ORF1) im Tor stehen.
Damit setzt sich der Griechenland-Legionär gegen Christian Gratzei und Michael Gspurning durch.
Die Entscheidung haben Teamchef Didi Constantini und Tormann-Trainer Franz Wohlfahrt nach einem Gespräch am Sonntagabend getroffen.
„Macho ist die Nummer eins, Gratzei die Nummer zwei“, so Constantini am Montag im Rahmen der ÖFB-Pressekonferenz vor unserem ersten Spiel in Gruppe A.
Michael Gspurning wird gegen die Kasachen, die ihr erstes Spiel gegen die Türkei klar mit 0.3 verloren, auf der Tribüne sitzen.
„Wir müssen Entscheidungen treffen, das ist unser Job. Nach dem Spiel werden wir sehen, ob wir richtig gelegen sind.“
Über die genauen Motive für den 33-jährigen Macho, der bereits 19 Länderspiele für Österreich bestritten hat und auch bei der EURO 2008 im Tor stand, wollte Constantini nicht sprechen.
„Die Gründe behalten wir für uns. Und diese Entscheidung gilt vorerst auch nur für ein Spiel, danach werden wir schauen, wie es weitergeht“, wollte sich der Tiroler auch nicht langfristig festlegen.
„Für mich war es immer ein großes Ziel, in der EM-Qualifikation zu spielen“, freut sich Macho über die Entscheidung zu seinen Gunsten.
Deshalb lehnte er im Sommer auch Angebote aus der deutschen Bundesliga ab, da nicht sicher gewesen wäre, ob er bei diesen Vereinen gespielt hätte.
„Und als Nummer zwei wäre es schwierig gewesen, im Team dabei zu sein.“ Deshalb fiel die Entscheidung auf Panionios Athen, wohin der Wiener nach einer Saison beim LASK gewechselt ist.
Beim griechischen Erstligisten ist Macho die Nummer 1 – und jetzt auch wieder im Nationalteam! Der 33jährige erklärte direkt nach der Entscheidung: "Natürlich freue ich mich, dass die Wahl auf mich gefallen ist, wie schon bei der Euro vor zwei Jahren. Am wichtigsten ist aber, dass wir als Team gut funktioneren und gewinnen. Zwischen uns Torhütern herrscht nach wie vor riesiger Respekt und große Kollegialität. Ein Etappenziel habe ich jetzt einmal erreicht, jetzt muss ich im Team und beim Klub gute Leistungen bieten um den Platz zu bestätigen", so Macho!







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