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Lechner leitet England - Polen

2. Spiel für ÖFB-Schiedsrichter bei der U21-EURO

Lechner leitet England - Polen - 2. Spiel für ÖFB-Schiedsrichter bei der U21-EURO


Zweiter Einsatz für das österreichische Schiedsrichter-Gespann bei der U21-EURO in Polen! Nach der Begegnung zwischen Spanien und Mazedonien (Gruppe B) wurden Harald Lechner und Co. für das entscheidende Gruppenspiel zwischen England und Gastgeber Polen am Donnerstag, 22. Juni um 20.45 Uhr nominiert.

Großer Erfolg für das heimische Schiedsrichterwesen! Österreich ist bei U21-EURO in Polen vertreten.

Fast wäre das Husarenstück geglückt und das U21-Nationalteam hätte die spanischen Millionen-Stars im Play-off der UEFA U21-EURO eliminiert. Nach einem 1:1 daheim und einem 0:0 auswärts verpasste man die Endrunde nur aufgrund der Auswärtstorregel.

Doch Österreich wird bei der EURO in Polen von 16. bis 30. Juni 2017 vertreten sein. Harald Lechner wurde von der UEFA als Schiedsrichter nominiert und wird den zukünftigen Top-Stars wie Serge Gnabry im DFB-Trikot oder Gerard Deulofeu und Marco Asensio im Team der Spanier ganz genau auf die Beine sehen.

An den Linien wird Lechner dabei von den Schiedsrichterassistenten Andreas Heidenreich und Maximilian Kolbitsch unterstützt. Das fünfköpfige Team wird von Alexander Harkam und Julian Weinberger komplettiert.

Erstmals ist das heimische Schiedsrichter-Gespann am Samstag im Gruppenspiel zwischen Spanien und Mazedonien (Gruppe B) in Gdynia zum Einsatz kommen. Spanien siegte 5:0.

Die Entsendung des ÖFB-Schiedsrichterteams zur U21-EURO ist der größte Erfolg auf Nationalteam-Ebene seit der Nominierung des Tiroler FIFA-Schiedsrichter Thomas Einwaller für das Olympische Fußballturnier 2008 in Peking, wo er als Draufgabe zum Spielleiter der Begegnung um die Bronzemedaille zwischen Brasilien und Belgien bestimmt wurde. Brasilien setzte sich damals in Shanghai 3:0 durch.


Nicht nur sportlich verspricht die U21-EURO Spannung, die UEFA hat die Endrunde auch für einen Testlauf auserkoren: Laut einem Beschluss des UEFA-Exekutivkomitees vom 2. Mai 2016 darf bei diesem Turnier in einer Verlängerung jede Mannschaft eine vierte Einwechslung vornehmen. Neben dem österreichischen Schiedsrichter-Gespann sind auch Unparteiische aus Spanien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Schottland, Slowenien, der Slowakei und Litauen in Polen vertreten. Sportlich wurde die Endrunde aufgestockt und wird nunmehr mit zwölf Teilnehmern statt wie bisher acht ausgetragen.


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