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Breitenfussball _Homeless World Cup
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Die Idee zum Homeless World Cup stammt aus Graz. Sie wurde von der Caritas entwickelt, erlebte im Sommer 2003 die Weltpremiere und zieht seither um den Erdball: Göteborg, Edinburgh, Kapstadt, Kopenhagen, Melbourne, Mailand, Rio de Janeiro usw.  An der jährlich stattfindenden Weltmeisterschaft nehmen inzwischen 64 Nationen teil.

Alle TeilnehmerInnen haben eines gemeinsam: sie wollen über den Fußball zurück in ein besseres Leben.

Am Homeless World Cup nehmen Männer und Frauen ab 16 Jahren teil, die innerhalb des letzten Jahres obdachlos waren oder einen Alkohol- oder Drogenentzug hinter sich haben. Ebenfalls können StraßenzeitungsverkäuferInnen sowie Flüchtlinge am Homeless World Cup teilnehmen.

Der ÖFB unterstützt das österreichische Homeless World Cup Nationalteam. Trainiert wird das Nationalteam vom 16fachen ÖFB-Teamspieler Gilbert Prilasnig, der diese Tätigkeit seit 2004 ehrenamtlich ausübt. Dabei geht es nicht nur um Fußball. Prilasnig: „Zwei Drittel der Spieler schaffen danach einen deutlichen Schritt in ein besseres Leben. Das ist unser eigentliches Ziel.“

Wirkungen des Homeless World Cup 2009 auf die SpielerInnen
Prozent  Veränderung 
93%  Neue Lebenskraft 
83%  Verbesserung der sozialen Kontakte 
71%  Positive Lebensveränderung 
71%  Spielen Fußball regelmäßig 
38%  Verbesserung der Wohnungssituation 
32%  Gehen einem Aus- bzw. Bildungsprogramm nach 

Die Erfahrungen aus dem Homeless World Cup Team weisen darauf hin, wie sehr der Mannschaftsport Fußball sich dazu eignet, um durch ein besseres Körpergefühl und den Zusammenhalt in einem Team neue Motivation zu erlangen – und daraus den Willen zur Veränderung der Lebenssituation zu entwickeln.

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