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Gelingt Rapid die Trendwende?

Hütteldorfer müssen im ÖFB-Stiegl-Cup zu Blau-Weiß Linz

Gelingt Rapid die Trendwende? - Hütteldorfer müssen im ÖFB-Stiegl-Cup zu Blau-Weiß Linz

Fast 15 Jahre ist er her, der letzte Cup-Erfolg des SK Rapid Wien.


1995 gewannen die letzten Hütteldorfer zum bislang letzten Mal, damals mit einem 1:0-Erfolg im Finale gegen den DSV Leoben.


Seither reichte es nur noch einmal, nämlich im Jahr 2005, für das Finale - damals gab es eine Niederlage gegen Erzrivale Austria.


Zum Abschluss der Achtelfinal-Partien im ÖFB-Stiegl-Cup trifft Rapid am Mittwoch auswärts auf Blau-Weiß Linz.


Für den Regionalligisten ist es das „Spiel des Jahres“, für Grün-Weiß geht es um eine Trendwende in einem bislang enttäuschenden Frühjahr.


In vier Spielen im Jahr 2010 gab es noch keinen Sieg, in der tipp3-Bundesliga zieht Red Bull Salzburg in der Tabelle davon.


Trainer Peter Pacult erwartet auf der Linzer Gugl einen „heißen Tanz“ und „kein leichtes Spiel“, stellt aber auch klar: „Rapid ist immer noch Rapid, deshalb sind wir auch Favorit!“


Mit einem Erfolg gegen den letzten verbliebenen Drittligisten im ÖFB-Stiegl-Cup will man auch Selbstvertrauen für das Wiener Derby am Sonntag tanken.


„Wir haben uns das Leben in den letzten Spielen selbst schwer gemacht, haben Fehler begangen, von denen wir nicht wissen, warum wir sie machen“, war Kapitän Steffen Hofmann, der vor kurzem seinen Vertrag bis 2013 verlängerte, nach dem 2:2 gegen Kapfenberg ratlos.


Trainer Pacult hat sich ebenfalls auf Ursachenforschung begeben. „Es waren einige Spieler verletzt oder krank, darunter Payer, Heikkinen oder Boskovic."


"Außerdem sind Leistungsschwankungen ganz normal, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass sie so stark ausfallen. Aber man kann nicht von einem Jelavic erwarten, dass er gleich nach seiner Operation wieder voll da ist.“


Der Tabellenvierte der Regionalliga Mitte, wo unter anderem auch Pasching oder der GAK spielen, wittert eine historische Chance, will die angeschlagenen Hütteldorfer im Cup ausknocken.


„Wir sind nicht so frech, dass wir sagen wir schlagen Rapid, aber wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen“, so die Linzer.


Blau-Weiß rechnet mit rund 8.000 Fans, erwartet sich ein „Fußballfest“, dass der „Höhepunkt unserer Vereinsgeschichte“ wird, freut sich Sportchef Gerald Perzy auf das Duell von zwei „kultigen Vereinen in Österreich“.


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