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News _2010/2011
Ried kämpft sich ins Cup-Finale

Innviertler drehen Halbfinale gegen den SK Rapid nach 0:1 um

Ried kämpft sich ins Cup-Finale - Innviertler drehen Halbfinale gegen den SK Rapid nach 0:1 um

Das Finale um den ÖFB-Samsung-Cup ist perfekt! Die SV Ried tut es Austria Lustenau gleich und zieht ins Endspiel am 29. Mai im Wiener Ernst-Happel-Stadion ein.

 

Die Innviertler feiern einen 2:1-Heimsieg in der Keine-Sorgen-Arena gegen den SK Rapid Wien und stehen damit erstmals seit 1998 wieder im Cup-Finale, das sie damals auch gewinnen konnten.

 

Die Hütteldorfer müssen nach dem Aus im Halbfinale weiter auf den ersten Cup-Erfolg seit 1995 warten. Im Finale standen die Grün-Weißen zuletzt 2005.

 

Dabei sah es bis rund 20 Minuten vor dem Ende gut aus für die Wiener, denn der Ex-Rieder Salihi hatte die Gäste in der 36. Minute in Führung geschossen.

 

Zunächst hatten aber die Oberösterreicher, die ohne den gesperrten Hadzic und den verletzten Stocklasa antraten, mehr von einem Spiel, das über weite Strecken sehr offen und vom Kampf geprägt war.

 

In der 14. Minute musste ÖFB-Torhüter Payer erstmals eingreifen, nachdem Prettenthaler einen Mader-Freistoß per Kopf verlängert hatte. Auf der anderen Seite war es Rapid-Kapitän Hofmann, der es gefährlich aus der Distanz probierte.

 

Nach einer halben Stunde ging ein Weitschuss knapp neben das Tor, in der 35. Minute zirkelte er einen Freistoß an die Stange. Keine 60 Sekunden später schickte Hofmann dann Salihi auf die Reise und der Albaner traf durch die Beine von Glasner ins lange Eck und also zum 1:0.

 

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Hausherren die Offensivbemühungen und wurden mit Fortdauer der Partie gefährlicher und gefährlicher. Royer und Carill hatten eine Doppelchance nach etwas mehr als einer Stunde (62. beziehungsweise 64. Minute), acht Minuten später musste Payer dann aber erstmals hinter sich greifen.

 

Lexa verwirrte den Torhüter und die Rapid-Abwehr mit einem Freistoß, Hammerer traf akrobatisch aus spitzem Winkel zum Ausgleich. „Scheint, als wäre ich ganz beweglich“, so der Rieder Joker.

 

Der Ausgleich war so etwas wie ein Muntermacher für Grün-Weiß, das in Ried in weißen Dressen antrat, aber der letzte Pass kam nicht an.

 

Und so wurde Ried für seinen Kampf in der 83. Minute belohnt. Wieder war es Lexa, der ehemalige Internationale verwandelte einen Eckball direkt und wurde auch vom Schiedsrichter als Torschütze angegeben.

 

Rapid-Trainer Norbert Barisic setzte alles auf eine Karte, brachte Nuhiu und Drazan, der Ausgleich gelang Rapid aber nicht mehr.


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