Innviertler machen gegen Austria Lustenau Überstunden
Es war ein hartes Stück Arbeit für die SV Ried, aber am Ende schafften die Innviertler den Einzug ins Halbfinale des ÖFB-Stiegl-Cups doch noch.
Allerdings erst nach Elfmeterschießen. Die Austria aus Lustenau machte es den Oberösterreichern alles andere als leicht.
Ried hatte vom Start weg mehr vom Spiel, tat sich in der Offensive aber ähnlich schwer wie die Gäste aus dem Ländle.
Ein Drechsel-Freistoß in der 27. Minute war die erste Möglichkeit der Partie. Auf Seiten der Austria kam Micic mit einem Weitschuss der Führung am nächsten.
Kuriosum am Rande: nach einer halben Stunde musste die Partie kurz unterbrochen werden, da der Linienrichter aufgrund einer Bänderverletzung nicht weitermachen konnte. Ein im Publikum anwesender Schiedsrichter sprang ein.
Nach der Pause, genau in der 50. Minute, erzielte Drechsel das 1:0 für die SV Ried. Der Routinier nahm einen Eckball direkt an und traf aus rund 18 Metern.
Danach waren aber die Gäste aus Lustenau am Drücker – zumindest bis zum 16er der Rieder. Der Ausgleich gelang jedoch trotz erhöhter Offensivbemühungen erst in der 89. Minute.
Salkic war nach Stückler-Flanke mit dem Kopf zur Stelle. In der Verlängerung ging es hin und her, große Chancen waren allerdings Mangelware.
Also musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen und dort hatten die Oberösterreicher das bessere Ende für sich.
Viertelfinale im ÖFB-Stiegl-Cup
SV Josko Ried – SC Austria Lustenau 5:3 n. E. (1:1, 1:1, 0:0)
Ried, Keine-Sorgen-Arena, 3.000 Zuschauer, SR Krassnitzer
Torschützen: Drechsel (50.); Salkic (89.)
Elfmeterschießen: Mader verschießt bei Ried, Kampel und Salkic bei Austria Lustenau

ÖFB-SAMSUNG-CUP Finale
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