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News _2009/2010
Aigner: Das gibt den Extra-Kick!

Magna-Stürmer über Cup-Finale, Gegner Sturm und mehr

Aigner: Das gibt den Extra-Kick! - Magna-Stürmer über Cup-Finale, Gegner Sturm und mehr

Es geht für beide Mannschaften um viel. Der SK Puntigamer Sturm Graz und der SC Magna Wiener Neustadt kämpfen am Sonntag ab 16:30 Uhr live in ORF1 und online in der TV-Thek um den Sieg im ÖFB-Stiegl-Cup.

 

Und damit auch um den letzten Startplatz im internationalen Geschäft und viel Geld. Für die Spieler steht aber natürlich der Titel im Vordergrund.

 

„Dafür spielt man Fußball, jeder Spieler will Titel gewinnen“, stellt Magna-Stürmer Hannes Aigner im Interview mit oefb.at klar.

 

Was er zu Gegner Sturm zu sagen hat, warum viele Fans aus Graz für den Aufsteiger kein Nachteil sind und warum beim SC Magna 11 Freunde am Platz nicht alles sind, verrät der Tiroler auch.


oefb.at: Hannes, du kennst das Gefühl im Cup-Finale zu spielen, du kennst das Gefühl den ÖFB-Stiegl-Cup zu gewinnen. Was kommt am Sonntag auf deine Kollegen vom SC Magna zu?

 

Hannes Aigner: Wie es ausschaut, wird es ein volles Haus geben. Das bedeutet sensationelle Stimmung, die hoffentlich auch auf beide Mannschaften überspringt, damit wir ein gutes Spiel abliefern können. Wir freuen uns auf das Finale, man kann ja nicht jedes Jahr um einen Titel spielen, das ist etwas ganz Besonderes.

 

oefb.at: Wie muss sich der Fan, der Zuschauer das vorstellen, was bewirkt eine tolle Kulisse für dich als Spieler?

 

Aigner: Das pusht noch einmal zusätzlich. Vor 26.000 oder 27.000 Fans zu spielen ist etwas ganz anderes, als vor 700 oder 800, das ist ja ganz klar. Man nimmt als Spieler die Stimmung auf, das ist eine total positive Geschichte, die auch vieles leichter macht.

 

oefb.at: Aber jetzt ist davon auszugehen, dass vor allem die Sturm-Fans beim Cup-Finale den Ton angeben. Inwieweit ist das ein Nachteil?

 

Aigner: Für Sturm ist es sicher ein Vorteil, dass so viele Leute von ihnen kommen. Aber wir können auch davon profitieren, wenn wir vor so vielen Leuten spielen können. Das gibt noch einmal den Extra-Kick, den es in so einem Finale braucht.

 

oefb.at: Abgesehen von Länderspielen wird man das Stadion in der nächsten Saison voraussichtlich in der Ersten Liga sehen. Wie schade ist um die Hypo-Group-Arena?

 

Aigner: Es war in Tirol ja ähnlich, das Stadion ist auch wunderschön. Schade, dass da nicht mehr gemacht wird im österreichischen Fußball, dass die Vereine nicht besser gefördert werden. Zum Beispiel mit ein bisschen mehr Unterstützung vom Land, dann würde vieles leichter gehen.

 

oefb.at: Kommen wir zum Finale, zum Geschehen auf dem Platz. Was kommt auf den SC Magna Wiener Neustadt in diesem Endspiel zu?

 

Aigner: Wir hatten in den vier Duellen in der tipp3-Bundesliga Probleme, das muss man ehrlich sagen. Unsere Bilanz: zwei Niederlagen und zwei Unentschieden, wir haben gegen Sturm noch kein Tor geschossen. Hoffentlich ändert sich das im Finale.

 

oefb.at: Warum hat es bis jetzt noch nicht für ein Tor gereicht?

 

Aigner: Sie verteidigen sehr gut. Ich erinnere mich aber auch noch an unser Heimspiel, da haben wir 0:0 gespielt, hatten aber einige Chancen. In Graz hatten wir einen frühen Ausschluss. Das Finale ist ein neues Spiel, der Druck ist bei Sturm sicher größer als bei uns. Wir können frei von der Leber weg spielen.

 

oefb.at: Wie würdest du die Chancen einschätzen?

 

Aigner: Die Chancen stehen sicher 50:50. Wir haben ein gutes Frühjahr gespielt, uns fußballerisch verbessert. Wenn wir das ins Finale mitnehmen können, werden wir sicher ein gutes Spiel machen.

 

oefb.at: Welchen Anteil an eurem guten Frühjahr und am Finaleinzug hat Trainer Peter Schöttel, der euch im Winter übernommen hat?

 

Aigner:  Natürlich hat er seinen Teil dazu beigetragen. Er hat es geschafft, dass vom Zeugwart über die Betreuer bis zur Mannschaft alles und vor allem die Stimmung passt. Dann geht vieles leichter, das hat man auch bei den Jungen gesehen. Die haben ihre Chancen bekommen und sich entwickeln können, das hat der Trainer geschafft.


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