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„FairPlay – Viele Farben ein Spiel“

ÖFB erneuert Engagement gegen Rassismus

„FairPlay – Viele Farben ein Spiel“ - ÖFB erneuert Engagement gegen Rassismus

Beim letzten Länderspiel der Saison, gegen Europameister Spanien, erneuerte der Österreichische Fußball-Bund sein Engagement gegen Rassismus. Der ÖFB verlängerte seine 2006 begonnene Partnerschaft mit der Antirassismusinitiative „FairPlay -  Viele Farben ein Spiel“ für weitere drei Jahre und hat dies durch eine FairPlay-Aktion symbolisch bekräftigen.

Vor dem Anpfiff präsentierten beide Teams ein Transparent mit der Botschaft „Fußball gegen Rassismus“ begleitet von einer Durchsage an die Fans den Kampf gegen Rassismus und für Vielfalt im Fußball zu unterstützen. Im Auswärtssektor wird ein spanischsprachiges Antirassismus-Banner präsentiert. Zusätzlich wurde vor Spielbeginn und in der Halbzeit der 30-Sekunden-Spot „Different Languages - One Goal: No to Racism“ gezeigt, der vom Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) für die UEFA produziert wurde.

ÖFB-Präsident Leo Windtner erklärte dazu: „Das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und die Förderung der Integration von Zugewanderten ist für den Österreichischen Fußballl-Bund von zentraler Bedeutung. Für uns ist das ein gesellschaftspolitischer Auftrag, ein Zeichen dafür, dass der Fußball Verantwortung übernimmt, zudem liegt darin ein großes Potential für die Zukunft unseres Sports."

Teamchef Didi Constantini hat in der FARE-Aktionswoche im Herbst 2009  in einem Brief an die rot-weiß-roten Fußballfans klar Stellung bezogen: „In unserer jungen Mannschaft stehen zahlreiche Fußballer, die ohne ihren Beruf wohl noch öfter - alleine ob ihres Namens und/oder Aussehens - mit diskriminierenden Vorfällen konfrontiert würden. Dabei sind gerade Persönlichkeiten wie Ümit Korkmaz, Rubin Okotie, Yasin Pehlivan, Veli Kavlak, Gyuri Garics, Marko Arnautovic, David Alaba oder Aleksandar Dragovic tolle Beispiele, wie reibungslos und großartig die Integration erfolgen kann. Es muss egal sein, wie jemand heißt, woher jemand kommt und welche Hautfarbe er hat. Wir - als Trainer und auch Spieler - wollen dabei mit gutem Beispiel und als Vorbild vorangehen“.


Weitere Informationen finden Sie hier


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