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Beate Schrott besucht Zentrum

Österreichs Top-Hürdensprinterin gibt den Spielerinnen Tipps

Beate Schrott besucht Zentrum - Österreichs Top-Hürdensprinterin gibt den Spielerinnen Tipps

 

Einen ganz besonderen Gast konnten die Spielerinnen und das Betreuerteam des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten am Dienstag in Empfang nehmen. Österreichs Hürden-Ass Beate Schrott nutzte den trainingsfreien Nachmittag, um den Spielerinnen Einblicke in ihr Leben und in ihren Trainingsalltag als eine der Spitzenathletinnen des Landes zu geben. Für die Mädchen war der Besuch ein ganz besonderer Impuls und eine große Motivation.

 

Bevor die angeregte Diskussion startete, stellten die Gastgeberinnen der gebürtigen St. Pöltnerin das Nationale Zentrum für Frauenfußball kurz vor und auch Beate Schrott zeigte ein Video, um den Mädchen einen ersten Eindruck von ihrer Person zu geben.

 

In der Fragerunde gab Beate Schrott den Spielerinnen wertvolle Einblicke in ihren Alltag als Einzelsportlerin und vor allem auch viele wertvolle Inputs in Bezug auf Training, Ernährung, Wettkampfvorbereitung und Motivation.

 

„Wichtig ist eine gute Einstellung zum Training, aber auch die Freude daran. Man muss aber auch sehr konsequent und zielstrebig sein und vielleicht das ein oder andere Mal auf etwas verzichten, um seine Ziele zu erreichen“, so die Olympia-Achte von London, die 2012 im Rahmen der Sporthilfe Gala zu „Österreichs Aufsteigerin des Jahres“ gekürt wurde und hinter Marlies Schild in der Wertung der Sportlerin des Jahres Platz zwei belegte.

 

Schrott erzählte auch von ihren Erfahrungen bei den Olympischen Spielen in London und wie sie sich physisch und mental auf dieses Großereignis vorbereitet hat, um ihre Leistung am Punkt abrufen zu können. Angesprochen auf Rückschläge meinte sie: „Es ist sicher hart, wenn man auf ein Ziel hintrainiert und dann nur zuschauen kann. Aber man kann aus einer Verletzung auch immer etwas Positives mitnehmen für die Zukunft  daraus lernen“.

 

„Wir wollten unseren Spielerinnen die Möglichkeit bieten, Inputs von einer erfolgreichen Spitzensportlerin zu bekommen. Es ist für unsere Mädchen natürlich auch sehr interessant, die ‚Einzelsportlermentalität‘ näher kennenzulernen. Beate Schrott  ist der Beweis dafür, was mit einer guten Trainingseinstellung sowie konsequenter und harter Arbeit alles möglich ist. Unsere Spielerinnen können sicherlich von Ihren Tipps stark profitieren“, so Dominik Thalhammer, der sportliche Leiter des Nationalen Zentrums für Frauenfußball. „Ihre Zielstrebigkeit und Konsequenz zeigen sich auch darin, dass sie es schafft, Leistungssport und Ausbildung erfolgreich zu vereinbaren. Das ist auch ein Hauptziel des Nationalen Zentrums.“

 

Die Spielerinnen zeigten sich von ihrer prominenten Besucherin begeistert und inspiriert. „Ich finde es sehr hilfreich wenn Sportpersönlichkeiten zu uns kommen, die schon etwas erreicht haben. Es ist für uns ein Ansporn, auch einmal so weit zu kommen. Beate zeigte uns, dass es möglich ist und man etwas erreichen kann. Besonders interessant waren für mich auch ihre Erzählungen über ihren Tagesablauf, weil sie ja auch studiert und das alles auf die Reihe bekommen muss -  so ähnlich ist es bei uns mit der Schule. Und Hürdenlauf ist auch nicht so präsent in den Medien, da muss man sich erst einen gewissen Respekt verschaffen. Und das ist auch eine zusätzliche Motivation“, so U19-Teamspielerin Sophie Maierhofer


Anna Egretzberger, die sich mit dem U17 Frauen-Nationalteam für die EM-Endrunde Ende November qualifiziert hat, pflichtet dem bei: „Ich habe es interessant gefunden, zu sehen, wie eine Einzelsportlerin damit umgeht, dass sie nicht eine ganze Mannschaft hinter sich hat sondern auf sich alleine gestellt ist. Beate uns sehr viele ehrliche Einblicke in ihr Leben als Einzelsportlerin gegeben – dass sie alleine kämpfen muss,  dass es cool ist an der Spitze zu stehen aber dass sehr viel harte Arbeit dahinter steckt.“

 

Am 12. Dezember lädt das Nationale Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten interessierte Spielerinnen und deren Eltern zum Tag der offenen Tür. Mehr Infos sind unter www.oefb.at/NationalesZentrum abrufbar.


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