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News _2010/2011
Der Höhepunkt einer Karriere!

Oliver Glasner will zum zweiten Mal nach 1998 den ÖFB-Cup holen

Der Höhepunkt einer Karriere! - Oliver Glasner will zum zweiten Mal nach 1998 den ÖFB-Cup holen

Oliver Glasner kennt das Gefühl, Cup-Sieger zu sein. Der Kapitän der SV Josko Ried war bereits 1998 dabei, als die Innviertler zum bisher einzigen Mal den ÖFB-Cup gewannen.

 

13 Jahre später hat der 36-Jährige nicht nur 13 Jahre mehr am muskulösen Buckel, er hat auch die Chance, zum zweiten Mal den begehrten Pokal in die Höhe zu stemmen.

 

Seine jungen Mitspieler haben Glasner in den letzten Tagen des öfteren gefragt, was da auf sie zukommt im Finale gegen Austria Lustenau.

 

Seine Antwort war und ist immer gleich: „Ich kann nur jedem empfehlen, es zu genießen. Das ist der Höhepunkt einer Karriere!“

 

Dass die Oberösterreicher als tipp3-Bundesligist Favorit gegen die Vorarlberger aus der „Heute für Morgen“-Liga sind, lässt den Verteidiger kalt. „Es ist gleichgültig, ob wir Favorit sind oder nicht: Jeder will gewinnen!“

 

Ried-Trainer Paul Gludovatz muss seine Mannschaft, muss die Spieler nicht extra für Sonntag motivieren. „Wir wissen, was wir tun müssen, das muss gar nichts Außergewöhnliches sein. Einfach noch einmal an unsere Leistungsgrenze gehen und dann schauen, was am Ende rauskommt.“

 

Dass er im Herbst seiner Karriere noch einmal im Wiener Ernst-Happel-Stadion („Ein ganz besonderer Ort für einen Fußballer!“) auflaufen darf, wo sonst fast ausschließlich das Nationalteam spielt, macht den Sonntag noch mehr zu einem ganz besonderen Tag.

 

„Dieses Cup-Finale ist eine ganz große Herausforderung!“ Das war es auch schon 1998, als die Rieder gegen den frischgebackenen Meister Sturm Graz mit 3:1 triumphierten. „Anders als damals waren wir in dieser Saison in Meisterschaft UND Cup erfolgreich, aber was die Mannschaft betrifft, so hat sich außer den Gesichtern nicht viel verändert.“

 

Kameradschaft und Team-Geist hat die Innviertler vor 13 Jahren stark gemacht und tut es noch heute. „Wir haben nicht die Mittel wie Salzburg oder Austria, umso wichtiger ist der Zusammenhalt. Das ist sicher ein Mosaikstein für unseren Erfolg!“

 

Gegen Sturm mit dem „magischen Dreieck“ Haas-Vastic-Reinmayr kam hinzu, dass die Grazer den Meistertitel „zu kräftig gefeiert hatten, diese Chance haben wir genützt.“ Darauf können Glasner und Kollegen am Sonntag nicht hoffen – und tun sie auch nicht.

 

„Austria Lustenau ist eine Mannschaft mit großer Qualität, nicht umsonst haben sie Austria Wien und Kapfenberg aus dem Cup geworfen.“ Besonders die 4:0-Sensation in der Generali-Arena hat – auch ohne Fernsehbilder – Eindruck hinterlassen.

 

„Wir haben kurz danach gegen die Violetten gespielt und ich habe einen Spieler, den ich schon länger kenne, gefragt, was da los war. Seine Antwort: Die waren wirklich um so viel besser! Das sagt eigentlich alles.“

 


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