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Rapid setzt sich im Cup-Achtelfinale gegen BW Linz mit 2:1 durch
Der ÖFB-Stiegl-Cup, das ist in den meisten Fällen David gegen Goliath.
Oder anders gesagt Favorit gegen Außenseiter. So auch am Mittwoch zum Abschluss des Achtelfinales, in dem unter anderem für Titelverteidiger Austria Wien und Red Bull Salzburg Endstation war.
Der SK Rapid Wien ist dagegen noch im Rennen um die begehrte Cup-Trophäe. Die Hütteldorfer feierten einen 2:1-Auswärtssieg bei Blau-Weiß Linz.
Die Grün-Weißen waren vor einer tollen Kulisse auf der Gugl vom Start weg das tonangebende Team. Hofmann trifft in der 6. Minute die Stange, Boskovic drei Minuten später die Latte.
Auch Konrad, der von Beginn an stürmte, fand zwei, drei gute Möglichkeiten vor. In Führung ging aber der Regionalligist, der den Spielverlauf in der 36. Minute komplett auf den Kopf stellte.
Die Rapid-Abwehr bekam bei einem weiten Einwurf den Ball nicht weg, Nikolov erzielte mit guter Technik und einem Halbvolley das 1:0.
Es war die zweite von insgesamt zwei Torchancen in Halbzeit eins für die Oberösterreicher, die normalerweise in der Regionalliga kicken.
Der nächste Tiefschlag für den Vize-Meister, der im Frühjahr keines seiner ersten vier Spiele gewinnen konnte. Aber unmittelbar nach der Pause war Drazan zur Stelle und erzielte den Ausgleich.
Dabei entwischte der wieselflinke SCR-Youngster seinem Gegenspieler, tankte sich auf der linken Seite durch und schob zum 1:1 ein. Rapid erhöhte in weiterer Folge die Schlagzahl, kam zu einigen guten Chancen.
Aber Blau-Weiß Linz rührte gekonnt Beton an, zermürbte Rapid mit enger Deckung und wenig Raum. Auf der anderen Seite mussste Payer-Ersatz Hedl bei einem Schuss von Eder und einer abgerissenen Flanke von Felkel eingreifen.
In der 68. Minute durfte Rapid dann zum zweiten Mal an diesem Abend jubeln. Konrad steckte durch für Jelavic, der freie Bahn hatte und sich gegen Linz-Goalie Wimleitner durchsetzte. Die Linzer warfen danach noch einmal alles nach vorne, wollten den Ausgleich.
Rapid stand aber hinten sicher und ließ nichts mehr anbrennen. Entsprechend groß war die Freude nach dem ersten Aufstieg im Lager der Grün-Weißen: „Dieser Sieg gibt uns neues Selbstvertrauen“, ist Trainer Peter Pacult für das 292. Wiener Derby am Sonntag zuversichtlich, dass gegen den Erzrivalen der erste Sieg in der tipp3-Bundesliga eingefahren wird.
Die Auslosung für das Viertelfinale im ÖFB-Stiegl-Cup erfolgt am Sonntag live in der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“.
ÖFB-Stiegl-Cup, Achtelfinale
Blau-Weiß Linz – SK Rapid Wien 1:2 (0:1)
Linzer Stadion, 6.500 Zuschauer, SR Dintar
Torschützen: Nikolov (36.); Drazan (46.), Jelavic (68.)







ÖFB-Trainerseminar 2. Teil
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