Regionalligist wirft den Meister raus, Rapid zittert sich weiter
Von wegen Favoritensiege in der 2. Runde im ÖFB-Cup! Am Sonntag gelingt Blau-Weiß Linz die ganz große Sensation.
Der Regionalligist blamiert Meister Red Bull Salzburg, die Oberösterreicher sorgen für eine Bruchlandung der „Eurofighter“.
Blau-Weiß setzte sich vor heimischer Kulisse mit 3:1 (2:0) gegen die „Bullen“ durch. Duvnjak brachte die Linzer in der 26. Minute in Führung, Sulimani stellte mit dem Pausenpfiff auf 2:0 für den David gegen den Goliath, der am Donnerstag in der UEFA Europa League noch gegen Manchester City gespielt hat.
4.100 Zuschauer in Linz aus dem Häuschen. Und in der 65. Minute kochte die Stimmung endgültig über, als Arapovic das 3:0 besorgte.
Damit war die Sensation perfekt! ÖFB-Stürmer Wallner konnte in der Nachspielzeit auf 3:1 verkürzen und scheiterte wenig später noch vom Elferpunkt an BW-Linz-Goalie Wimleitner.
Knapp an der Blamage vorbei schrammte der SK Rapid im Wiener Derby gegen die Amateure des FK Austria. Vor 3.200 Zuschauern im Horr-Stadion mussten die Hütteldorfer bis ins Elfmeterschießen gehen, wo man sich aber mit 4:3 durchsetzte.
Gartler hatte Grün-Weiß in der 10. Minute in Führung gebracht, der Regionalligist kam in der 22. Minute durch einen verwandelten Elfmeter von Kapitän Freitag aber zum Ausgleich.
Rapid war zwar die optisch bessere Mannschaft, aber auch die Jung-Veilchen hatten ihre Chancen. Nach 90 Minuten stand es ebenso 1:1 wie auch nach 120 Minuten, also Elfmeterschießen.
Freitag scheiterte auf Seiten der Austria Amateure, der Torschütze zum 1:1 schoss deutlich über das Tor. Bei Rapid traf Kayhan nur die Latte, alle anderen Schützen verwandelten aber.
Und so stand Helge Payer, der im ÖFB-Cup anstelle von Raimund Hedl im Tor spielte, im Mittelpunkt. Denn der prominente Ersatz-Goalie hielt den letzten Versuch von Mally und sorgte so für den Rapid-Einzug ins ÖFB-Cup-Achtelfinale.

ÖFB-SAMSUNG-CUP Finale
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