Ried nach 0:1 gegen Sturm selbstkritisch, Grazer happy
Der Torschütze war nach dem zweiten Semifinale im ÖFB-Stiegl-Cup natürlich überglücklich. „Mein Tor war ein Goldtor, aber wir stehen verdient im Finale“, so Klemen Lavric nach dem Schlusspfiff in der Keine-Sorgen-Arena in Ried.
Für den Angreifer war es das erwartet schwere Spiel gegen die Innviertler. „Wir haben gewusst, dass wir alles geben müssen. Leider haben wir nach der Pause unsere Chancen nicht genützt, deshalb war es bis zum Schluss knapp“, analysierte Lavric den 1:0-Erfolg der „Blackies“.
Trainer Franco Foda sah es ähnlich. „Es war ein verdienter Sieg, auch weil wir nach der Führung weiter nach vorne gespielt haben. Taktisch war es eine hervorragende Leistung, ich bin mit der Mannschaft vollauf zufrieden.“
Für das Finale wünscht sich der Deutsche viel Fan-Unterstützung. „Hoffentlich wird es am 16. Mai in Klagenfurt ein Heimspiel für uns.“
Ried-Kapitän Herwig Drechsel war von seiner Leistung und auch der gesamten Mannschaft enttäuscht.
„Das Spiel war grottenschlecht, geprägt von vielen Fehlpässen. Wir wollten zu viel und haben uns das Leben selbst schwer gemacht.“
Trainer Paul Gludovatz gab sich bei den Interviews selbstkritisch. „Die Qualität der Mannschaft reichte nicht aus, um den frühen Rückstand zu egalisieren. Nach der Pause haben wir viel versucht, aber es ist nicht aufgegangen.“

ÖFB-SAMSUNG-CUP Finale
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