Die Erwartungen des Teamchefs für die EURO-Quali
Um 12:43 Uhr stand sie fest, die ÖFB-Gruppe für die Qualifikation zur UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine.
Um 12:43 Uhr wurde mit Deutschland aus Topf 1 der letzte Gegner gezogen. Um 12:43 Uhr war Gruppe A mit Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan komplett.
Teamchef Didi Constantini verfolgte im Kulturpalast in Warschau gespannt die Auslosung.
Seine erste Reaktion: „So eine Auslosung ist kein Wunschkonzert, wir haben eine interessante Gruppe!“
Der Tiroler weiß auch: „Wir haben mit Deutschland und der Türkei zwei Top-Mannschaften als Gegner, die Deutschen sind sowieso immer eine Herausforderung."
"Aber auch die Türken haben eine starke Mannschaft und Belgien könnte nach einer Schwächephase wieder erstarken."
"Zu Aserbaidschan und Kasachstan müssen wir noch mehr Informationen einholen, aber es stellen sich jetzt einmal alle vor, dass wir dort hin fahren und drei Punkte holen.“
Die Chancen schätzt Constantini aber dennoch als gut ein. „In der Gruppe ist sehr viel möglich, das ist keine klare Angelegenheit."
"Fakt ist, dass mit Deutschland und der Türkei zwei Teams vor uns sind, die wir ärgern können, wenn sie einen schlechten und wir einen guten Tag haben."
"Aber auch die anderen Mannschaften spielen einen guten Fußball. Der Wille muss da sein, das Unrealistische zu schaffen - die Qualifikation!“
Zunächst geht es aber darum, wer wann gegen wen spielt. Das wird auf der Termin-Konferenz der Gruppen-Gegner festgelegt, die in rund zwei Wochen in Frankfurt stattfindet.