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Pogatetz ist bereit für das Amt des Kapitäns

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Pogatetz ist bereit für das Amt des Kapitäns - Velden

Emanuel Pogatetz fühlt sich bereit, gerüstet, oder wie sie in England sagen, ready für das Amt des ÖFB-Kapitäns.

"Ich könnte mir das vorstellen, ja. Und ich würde es mir auch zutrauen. Sollte ich Kapitän werden, wäre das ein großer Schritt nach vorne für mich", so der 26-Jährige.

Bei seinem Verein, dem FC Middlesbrough, trägt der Abwehrspieler die Kapitänsbinde seit geraumer Zeit.

Eine große Ehre für einen Legionär, in der Premier League nicht alltäglich. Aber auch das Nationalteam aufs Feld zu führen wäre für Pogatetz "eine große Verantwortung".

Denn: "Man kann stolz sein, wenn man so eine Position erreicht hat, das ist sicher ein persönlicher Teilerfolg."

"Für genau so etwas spielt man Fußball", stellt der Abwehrspieler klar, der mit Teamchef Didi Constantini auch ein erstes Gespräch zu diesem Thema hatte.

Besser gesagt eine kurze Unterredung. "Wir haben zwei Minuten darüber gesprochen. Der Teamchef hat mich gefragt, ob ich gerne Kapitän wäre und ob ich enttäuscht wäre, wenn ich es nicht werden würde."

"Ich habe ihm gesagt, dass ich es gerne machen würde und schon enttäuscht wäre", so Pogatetz.

Wie er die Rolle des ÖFB-Kapitäns auslegen würde, darüber hat sich der Familienvater schon seine Gedanken gemacht.

"Es wäre sicher einfacher, Dinge anzusprechen. Denn als Kapitän weiß man, dass der Teamchef hinter einem steht."

"Das ist innerhalb der Mannschaft von großem Vorteil. Auf der anderen Seite hat man auch Druck, aber ich weiß vom Verein sehr gut, wie man mit dieser Situation umgeht."


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