Startschuss für Projekt12!
Am heutigen Mittwoch wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Intercontinental das Projekt12, das als Hauptzielsetzung die Individualförderung der größten Talente Österreichs im Altersbereich U16 bis U21 hat, präsentiert. Schon die Besetzung der Pressekonferenz bewies, dass alle Kräfte des österreichischen Fußballs zusammen in eine erfolgreichere Zukunft gehen wollen. So war Sportminister Norbert Darabos bei der Präsentation ebenso als Podiumsgast anwesend wie Bundesliga-Präsident Martin Pucher und die Klubvertreter Alfred Hörtnagl (Sportdirektor SK Rapid Wien) und Paul Gludovatz (Cheftrainer SV Ried). Weiters durfte der ÖFB im Rahmen dieser Veranstaltung zwei Gäste vom FC Bayern München, nämlich Werner Kern (Leiter des Junior-Team des deutschen Rekordmeisters) und David Alaba (17jähriger Legionär bei FC Bayern München II mit derzeit 24 Nachwuchsländerspielen für den ÖFB), begrüßen. Von Seiten des ÖFB präsentierten Präsident Leo Windtner (gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates von Projekt12), Sportdirektor Willi Ruttensteiner (Vorsitzender der Technischen Kommission von Projekt12) und der britische Conditioning Coach Roger Spry (der diese Tätigkeit u.a. bei der U21- und U16-Nationalmannschaft ausführen und für das Projekt sein gesamtes Know-How einbringt) die wichtigsten Maßnahmen und Eckdaten.
Zusammengefasst anbei die wichtigsten Facts zu Projekt12, ganz unten finden Sie auch den ersten Kader.
Projekt12 - vom Talent zum Nationalspieler
oZielsetzung
Hauptzielsetzung des Projektes ist die Individualförderung der größten Talente Österreichs im Altersbereich U16-U21. Der einzelne Spieler steht dabei im Mittelpunkt, jeder Spieler ist sozusagen ein "Projekt"!
oStruktur des Projektes
Projekt12 gliedert sich in einen Aufsichtsrat und eine Technische Kommission. Der Aufsichtsrat trifft alle sportpolitischen und finanziellen Entscheidungen im Projekt und gibt die grundsätzliche Linie vor. Die Technische Kommission entscheidet über inhaltliche Fragen und Maßnahmen.
- Aufsichtsrat: GD Dr. Leo Windtner (Vorsitz), Sportminister Mag. Norbert Darabos, Dir. Martin Pucher
- Technische Kommission: Vorsitz: Sportdirektor Willi Ruttensteiner, Mitglieder ÖFB: Dietmar Constantini, Andreas Herzog, Manfred Zsak, Andreas Heraf; Mitglieder Bundesliga: Paul Gludovatz, Heinz Hochhauser, Alfred Hörtnagl, Ralf Muhr; Experten aus den Projektbereichen Trainingswissenschaften, Sportmedizin und Sportpsychologie
oFörderung der größten Talente
Die größten Talente im Altersbereich U16-U21 (derzeit 31 Spieler und neun Spielerinnen) werden selektioniert und durch Zusatzprogramme innerhalb von ÖFB-Lehrgängen gefördert.
Weiters werden die besten Talente im selben Altersbereich in den Bundesliga-Klubs bzw. den Fußballakademien durch ein hoch qualitatives Individualtrainer-Modell (altersübergreifendes Individualtraining durch Techniktrainer und Spezialisten) ausgewählt.
Es soll ein Kommunikationskonzept zwischen ÖFB, Bundesliga-Clubs und Talenteförderungseinrichtungen entstehen.
Die Individualförderung der österreichischen Talente in den LAZ wird ebenfalls forciert.
- Selektion der Talente
Ab dem 15. Lebensjahr werden Talente gesichtet und es werden die besten Verteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer und Torhüter unter den Nachwuchs-Nationalspielern ausgewählt. In den Frauen-Nachwuchs-Nationalmannschaften werden die besten Spielerinnen im Alter von 16 bis 19 Jahren gesichtet.
Diese Gruppe soll individuell durch Zusatzprogramme innerhalb von ÖFB-Lehrgängen in den Projektbereichen Fußballspezifischer Bereich, Trainingswissenschaften, Sportmedizin und Sportpsychologie gefördert werden.
ÖFB-Nationaltrainer: Dietmar Constantini (A-Nationalteam), Andreas Herzog (U21-Nationalteam), Hermann Stadler (U20-Nationalteam und U18-Nationalteam), Andreas Heraf (U19-Nationalteam), Ernst Weber (U17-Nationalteam), Mag. Thomas Janeschitz (U16-Nationalteam)
- Individualtrainer-Modell
Über einen Techniktrainer-Topf werden hauptamtliche Techniktrainer in den Bundesligavereinen bzw. in den BNZ/AKA finanziell gefördert, die die individuelle Verbesserung von zwei bis maximal acht Talenten mannschaftsübergreifend übernehmen. Dieser Schritt bedeutet eine Ausweitung des Individualtrainer-Modells durch mehr Professionalisierung. Der Techniktrainer muss mindestens über die UEFA-A-Lizenz verfügen. Die geleistete Arbeit ist über die Online-Datenbank zu dokumentieren und wird einem permanenten Controlling durch den ÖFB unterzogen.
Die Aufgaben des Techniktrainers stellen sich wie folgt dar:
- Er ist die Ansprechperson im Verein und Bindeglied zwischen ÖFB und dem Projekt.
- Als Angestellter des Vereins bzw. BNZ/AKA muss der Techniktrainer die vorgegebene Arbeitsweise umsetzen und die vier Projektbereiche Fußballspezifischer Bereich, Trainingswissenschaft, Sportmedizin und Sportpsychologie koordinieren.
- Unter Einbeziehung von Fachpersonal wird ein Individualtrainingsprogramm aus allen vier Projektbereichen erstellt.
- Weitere Aufgabe ist die Durchführung des Individualtrainings vor allem im fußballspezifischen Bereich.
- In der Online-Datenbank müssen die vier Projektbereiche dokumentiert werden.
- Ein wichtiger Bereich sind die Spiel- und Trainingsbeobachtungen der betreuten Spieler und die Teilnahme an Projektveranstaltungen.
Flächendeckendes Individualtrainer-Modell - alle Klubs der tipp3 Bundesliga, der ADEG Ersten Liga, sowie alle Akademien und Bundesliganachwuchszentren sind involviert.
oUmfassende professionelle Betreuung von ÖFB - Nachwuchsnationalmannschaften (U16 - U21)
Die umfassende professionelle Betreuung bei den ÖFB-Nachwuchs-Nationalmannschaften (U16-U21) soll weiter ausgebaut werden, in den Frauen-Nachwuchs-Nationalmannschaften wird der gleiche Level angestrebt.
Das Personal in den Nachwuchs-Nationalmannschaften setzt sich wie folgt zusammen:
Nationaltrainer, Assistenztrainer, Torwarttrainer, Arzt, Physiotherapeut, Masseur, Fitness Coach (temporär), Sportpsychologe (temporär), Teammanager und Zeugwart (nur U20/U21 Team).
oDie Leistungen durch das Projekt bestehen in...
der Steigerung des Mehrwertes des einzelnen Spielers,
der Erhebung, Auswertung, Interpretation und Übermittlung der leistungsdiagnostischen Daten aus den vier Projektbereichen,
der Zurverfügungstellung und Kooperation von und mit Spezialisten,
dem Einsatz der Online-Datenbank durch die Klubs und BNZ/AKA,
dem sportwissenschaftlichen Transfer,
der Fortbildung des Techniktrainers,
der jährlichen finanziellen Unterstützung für die erbrachten Leistungen des Techniktrainers aus dem Techniktrainer-Topf bei positivem ÖFB-Controlling.
oFinanzierung
Die Umsetzung von Projekt12 ist nur durch die finanzielle Unterstützung des ÖFB, seiner Sponsoren, der Bundessportförderung / §10, des UEFA Hattrick Programms und der Förderung des Sportministeriums möglich.
Durch Umschichtungen im ordentlichen Budget des Österreichischen Fußball-Bundes und der Zusatzleistungen der ÖFB-Sponsoren Raiffeisen, Generali, Coca Cola, Telekom Austria, McDonald's, Baumit und Ferrero setzt der ÖFB mit Projekt12 im Bereich des Individualtrainings einen wesentlichen Schritt und befindet sich damit auf internationalem qualitativ hochwertigen Standard.
Das Individualtrainer-Modell wird aus dem Techniktrainer-Topf, welcher einen Hauptteil des Projekt12-Budgets einnimmt, gefördert und setzt sich in der Saison 2009/10 wie folgt zusammen:
Förderung von Individualtraining in der Talenteausbildung der Bundesligavereine: € 440.000
Förderung der Individualtrainer der Akademien der Landesverbände und der Akademien der Klubs der Adeg Erste Liga: € 100.000
Förderung von Individualtraining in der Talenteausbildung der Vereine der Adeg Erste Liga: € 120.000
Gesamt: € 660.000
Für alle weiteren Detailprojekte rund um die Nachwuchs-Nationalmannschaften werden weitere € 400.000 bereitgestellt. Somit erreicht Projekt12 einen jährlichen Budgetrahmen von € 1.060.000.
Folgende Spielerinnen und Spieler sind im ersten Kader von Projekt12. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die vorliegenden Listen eine Übersicht über die in den ÖFB-Lehrgängen speziell betreuten Projekt12-SpielerInnen darstellt, welche von den ÖFB-Nationaltrainern ausgewählt wurden. Der Projekt12-Kader gestaltet sich flexibel und wird nach dem jeweiligen Entwicklungsstand der Spieler adaptiert. Darüber hinaus wird eine Vielzahl weiterer Talente durch die Techniktrainer in den Klubs und Talenteförderungseinrichtungen individuell betreut.
Die Kader:
Frauen: Viktoria Schnaderbeck, Carin Wenninger, Sarah Puntigam (alle FC Bayern München), Lisa Makas (SKV Altenmarkt), Laura Feiersinger, Sarah Zadrazil (beide USK Hof), Heike Manhart (LUV Graz), Jennifer Pöltl (FC Südburgenland), Deniz Kuyucaklioglu (SC Stadlau)
Männer: Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic (beide FK Austria Wien), Daniel Beichler, Jakob Jantscher, Christian Klem (alle SK Sturm Graz), Veli Kavlak, Yasin Pehlivan, Christopher Drazan, Muhammed Ildiz (alle SK Rapid Wien), Georg Margreitter (LASK), Guido Burgstaller (SC Wiener Neustadt), Adthe Nuhiu, Stefan Hierländer, Georg Blatnik, Marcel Ritzmair (SK Austria Kärnten), Christopher Dibon (FC Admira), Ervin Bevab (FC Lustenau), Philipp Huspek (SV Ried), Lukas Rath (SV Mattersburg), Daniel Offenbacher (FC RB Salzburg), Günther Arnberger (FK Austria Wien Amateure), Marko Arnautovic (FC Twente Enschede), Dieter Elsneg, Robert Gucher (beide Frosinone Calcio), Andreas Weimann (Aston Villa FC), Bernhard Janeczek (Borussia Mönchengladbach), David Alaba, Dominik Burusic, Christoph Knasmüllner (alle FC Bayern München), Raphael Holzhauser (VfB Stuttgart), Philipp Prosenik (Chelsea FC)
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Wien
Am heutigen Mittwoch wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Intercontinental das Projekt12, das als Hauptzielsetzung die Individualförderung der größten Talente Österreichs im Altersbereich U16 bis U21 hat, präsentiert. Schon die Besetzung der Pressekonferenz bewies, dass alle Kräfte des österreichischen Fußballs zusammen in eine erfolgreichere Zukunft gehen wollen. So war Sportminister Norbert Darabos bei der Präsentation ebenso als Podiumsgast anwesend wie Bundesliga-Präsident Martin Pucher und die Klubvertreter Alfred Hörtnagl (Sportdirektor SK Rapid Wien) und Paul Gludovatz (Cheftrainer SV Ried). Weiters durfte der ÖFB im Rahmen dieser Veranstaltung zwei Gäste vom FC Bayern München, nämlich Werner Kern (Leiter des Junior-Team des deutschen Rekordmeisters) und David Alaba (17jähriger Legionär bei FC Bayern München II mit derzeit 24 Nachwuchsländerspielen für den ÖFB), begrüßen. Von Seiten des ÖFB präsentierten Präsident Leo Windtner (gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates von Projekt12), Sportdirektor Willi Ruttensteiner (Vorsitzender der Technischen Kommission von Projekt12) und der britische Conditioning Coach Roger Spry (der diese Tätigkeit u.a. bei der U21- und U16-Nationalmannschaft ausführen und für das Projekt sein gesamtes Know-How einbringt) die wichtigsten Maßnahmen und Eckdaten.
Zusammengefasst anbei die wichtigsten Facts zu Projekt12, ganz unten finden Sie auch den ersten Kader.
Projekt12 - vom Talent zum Nationalspieler
oZielsetzung
Hauptzielsetzung des Projektes ist die Individualförderung der größten Talente Österreichs im Altersbereich U16-U21. Der einzelne Spieler steht dabei im Mittelpunkt, jeder Spieler ist sozusagen ein "Projekt"!
oStruktur des Projektes
Projekt12 gliedert sich in einen Aufsichtsrat und eine Technische Kommission. Der Aufsichtsrat trifft alle sportpolitischen und finanziellen Entscheidungen im Projekt und gibt die grundsätzliche Linie vor. Die Technische Kommission entscheidet über inhaltliche Fragen und Maßnahmen.
- Aufsichtsrat: GD Dr. Leo Windtner (Vorsitz), Sportminister Mag. Norbert Darabos, Dir. Martin Pucher
- Technische Kommission: Vorsitz: Sportdirektor Willi Ruttensteiner, Mitglieder ÖFB: Dietmar Constantini, Andreas Herzog, Manfred Zsak, Andreas Heraf; Mitglieder Bundesliga: Paul Gludovatz, Heinz Hochhauser, Alfred Hörtnagl, Ralf Muhr; Experten aus den Projektbereichen Trainingswissenschaften, Sportmedizin und Sportpsychologie
oFörderung der größten Talente
Die größten Talente im Altersbereich U16-U21 (derzeit 31 Spieler und neun Spielerinnen) werden selektioniert und durch Zusatzprogramme innerhalb von ÖFB-Lehrgängen gefördert.
Weiters werden die besten Talente im selben Altersbereich in den Bundesliga-Klubs bzw. den Fußballakademien durch ein hoch qualitatives Individualtrainer-Modell (altersübergreifendes Individualtraining durch Techniktrainer und Spezialisten) ausgewählt.
Es soll ein Kommunikationskonzept zwischen ÖFB, Bundesliga-Clubs und Talenteförderungseinrichtungen entstehen.
Die Individualförderung der österreichischen Talente in den LAZ wird ebenfalls forciert.
- Selektion der Talente
Ab dem 15. Lebensjahr werden Talente gesichtet und es werden die besten Verteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer und Torhüter unter den Nachwuchs-Nationalspielern ausgewählt. In den Frauen-Nachwuchs-Nationalmannschaften werden die besten Spielerinnen im Alter von 16 bis 19 Jahren gesichtet.
Diese Gruppe soll individuell durch Zusatzprogramme innerhalb von ÖFB-Lehrgängen in den Projektbereichen Fußballspezifischer Bereich, Trainingswissenschaften, Sportmedizin und Sportpsychologie gefördert werden.
ÖFB-Nationaltrainer: Dietmar Constantini (A-Nationalteam), Andreas Herzog (U21-Nationalteam), Hermann Stadler (U20-Nationalteam und U18-Nationalteam), Andreas Heraf (U19-Nationalteam), Ernst Weber (U17-Nationalteam), Mag. Thomas Janeschitz (U16-Nationalteam)
- Individualtrainer-Modell
Über einen Techniktrainer-Topf werden hauptamtliche Techniktrainer in den Bundesligavereinen bzw. in den BNZ/AKA finanziell gefördert, die die individuelle Verbesserung von zwei bis maximal acht Talenten mannschaftsübergreifend übernehmen. Dieser Schritt bedeutet eine Ausweitung des Individualtrainer-Modells durch mehr Professionalisierung. Der Techniktrainer muss mindestens über die UEFA-A-Lizenz verfügen. Die geleistete Arbeit ist über die Online-Datenbank zu dokumentieren und wird einem permanenten Controlling durch den ÖFB unterzogen.
Die Aufgaben des Techniktrainers stellen sich wie folgt dar:
- Er ist die Ansprechperson im Verein und Bindeglied zwischen ÖFB und dem Projekt.
- Als Angestellter des Vereins bzw. BNZ/AKA muss der Techniktrainer die vorgegebene Arbeitsweise umsetzen und die vier Projektbereiche Fußballspezifischer Bereich, Trainingswissenschaft, Sportmedizin und Sportpsychologie koordinieren.
- Unter Einbeziehung von Fachpersonal wird ein Individualtrainingsprogramm aus allen vier Projektbereichen erstellt.
- Weitere Aufgabe ist die Durchführung des Individualtrainings vor allem im fußballspezifischen Bereich.
- In der Online-Datenbank müssen die vier Projektbereiche dokumentiert werden.
- Ein wichtiger Bereich sind die Spiel- und Trainingsbeobachtungen der betreuten Spieler und die Teilnahme an Projektveranstaltungen.
Flächendeckendes Individualtrainer-Modell - alle Klubs der tipp3 Bundesliga, der ADEG Ersten Liga, sowie alle Akademien und Bundesliganachwuchszentren sind involviert.
oUmfassende professionelle Betreuung von ÖFB - Nachwuchsnationalmannschaften (U16 - U21)
Die umfassende professionelle Betreuung bei den ÖFB-Nachwuchs-Nationalmannschaften (U16-U21) soll weiter ausgebaut werden, in den Frauen-Nachwuchs-Nationalmannschaften wird der gleiche Level angestrebt.
Das Personal in den Nachwuchs-Nationalmannschaften setzt sich wie folgt zusammen:
Nationaltrainer, Assistenztrainer, Torwarttrainer, Arzt, Physiotherapeut, Masseur, Fitness Coach (temporär), Sportpsychologe (temporär), Teammanager und Zeugwart (nur U20/U21 Team).
oDie Leistungen durch das Projekt bestehen in...
der Steigerung des Mehrwertes des einzelnen Spielers,
der Erhebung, Auswertung, Interpretation und Übermittlung der leistungsdiagnostischen Daten aus den vier Projektbereichen,
der Zurverfügungstellung und Kooperation von und mit Spezialisten,
dem Einsatz der Online-Datenbank durch die Klubs und BNZ/AKA,
dem sportwissenschaftlichen Transfer,
der Fortbildung des Techniktrainers,
der jährlichen finanziellen Unterstützung für die erbrachten Leistungen des Techniktrainers aus dem Techniktrainer-Topf bei positivem ÖFB-Controlling.
oFinanzierung
Die Umsetzung von Projekt12 ist nur durch die finanzielle Unterstützung des ÖFB, seiner Sponsoren, der Bundessportförderung / §10, des UEFA Hattrick Programms und der Förderung des Sportministeriums möglich.
Durch Umschichtungen im ordentlichen Budget des Österreichischen Fußball-Bundes und der Zusatzleistungen der ÖFB-Sponsoren Raiffeisen, Generali, Coca Cola, Telekom Austria, McDonald's, Baumit und Ferrero setzt der ÖFB mit Projekt12 im Bereich des Individualtrainings einen wesentlichen Schritt und befindet sich damit auf internationalem qualitativ hochwertigen Standard.
Das Individualtrainer-Modell wird aus dem Techniktrainer-Topf, welcher einen Hauptteil des Projekt12-Budgets einnimmt, gefördert und setzt sich in der Saison 2009/10 wie folgt zusammen:
Förderung von Individualtraining in der Talenteausbildung der Bundesligavereine: € 440.000
Förderung der Individualtrainer der Akademien der Landesverbände und der Akademien der Klubs der Adeg Erste Liga: € 100.000
Förderung von Individualtraining in der Talenteausbildung der Vereine der Adeg Erste Liga: € 120.000
Gesamt: € 660.000
Für alle weiteren Detailprojekte rund um die Nachwuchs-Nationalmannschaften werden weitere € 400.000 bereitgestellt. Somit erreicht Projekt12 einen jährlichen Budgetrahmen von € 1.060.000.
Folgende Spielerinnen und Spieler sind im ersten Kader von Projekt12. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die vorliegenden Listen eine Übersicht über die in den ÖFB-Lehrgängen speziell betreuten Projekt12-SpielerInnen darstellt, welche von den ÖFB-Nationaltrainern ausgewählt wurden. Der Projekt12-Kader gestaltet sich flexibel und wird nach dem jeweiligen Entwicklungsstand der Spieler adaptiert. Darüber hinaus wird eine Vielzahl weiterer Talente durch die Techniktrainer in den Klubs und Talenteförderungseinrichtungen individuell betreut.
Die Kader:
Frauen: Viktoria Schnaderbeck, Carin Wenninger, Sarah Puntigam (alle FC Bayern München), Lisa Makas (SKV Altenmarkt), Laura Feiersinger, Sarah Zadrazil (beide USK Hof), Heike Manhart (LUV Graz), Jennifer Pöltl (FC Südburgenland), Deniz Kuyucaklioglu (SC Stadlau)
Männer: Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic (beide FK Austria Wien), Daniel Beichler, Jakob Jantscher, Christian Klem (alle SK Sturm Graz), Veli Kavlak, Yasin Pehlivan, Christopher Drazan, Muhammed Ildiz (alle SK Rapid Wien), Georg Margreitter (LASK), Guido Burgstaller (SC Wiener Neustadt), Adthe Nuhiu, Stefan Hierländer, Georg Blatnik, Marcel Ritzmair (SK Austria Kärnten), Christopher Dibon (FC Admira), Ervin Bevab (FC Lustenau), Philipp Huspek (SV Ried), Lukas Rath (SV Mattersburg), Daniel Offenbacher (FC RB Salzburg), Günther Arnberger (FK Austria Wien Amateure), Marko Arnautovic (FC Twente Enschede), Dieter Elsneg, Robert Gucher (beide Frosinone Calcio), Andreas Weimann (Aston Villa FC), Bernhard Janeczek (Borussia Mönchengladbach), David Alaba, Dominik Burusic, Christoph Knasmüllner (alle FC Bayern München), Raphael Holzhauser (VfB Stuttgart), Philipp Prosenik (Chelsea FC)
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