Breitenfussball_Futsal
ÖFB Futsal Liga
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Was macht die Sportart Futsal für immer mehr Sportler in Österreich so interessant?

 

Futsal ist aufgrund seines Regelwerks und des speziellen Balles eine dynamische, faire und taktisch anspruchsvolle Sportart. Es wird mit fünf Spielern auf Handballtore mit einem sprungreduzierten Ball der Größe 4 ohne Bande gespielt. Gerade für das Nachwuchstraining und den Schulsport bietet Futsal einige Vorteile. Die klassischen Fußballtechniken, vom sicheren Passen über die Ballannahme bis hin zum Torschuss, lassen sich speziell im Futsal schnell erlernen. Das hat die Universität Frankfurt wissenschaftlich nachweisen können. " Blitzschnelles Denken, rascher Spielaufbau über wenige Stationen und gutes Positionsspiel prägen den Futsal, der körperlich viel abverlangt. Trotzdem zählt Futsal mittlerweile zu den fairsten Mannschaftssportarten. Die FIFA hat es aufgrund des Regelwerks geschafft sinnvolle Hallenfußballregeln mit bewährten Ideen aus anderen Sportarten zu kombinieren. Damit wurden nicht nur Geschwindigkeit und Dynamik des Spiels erhöht, sondern vor allem auch das Verletzungsrisiko auf ein Minimum reduziert.

 

In Österreich wurde Futsal Ende 2010 in den Österreichischen Fußball-Bund inte­griert und startete im November die erste und zweite ÖFB Futsal-Liga, in denen mittlerweile über 200 Spiele ausgetragen, über 900 aktive Futsal-Spieler in über 20 Vereinen registriert sind. Im Frühjahr 2014 wurde erstmals der Schülerliga Hallencup nach Futsalregeln durchgeführt und immer mehr Landesverbände stellen ihre Hallenmeisterschaften auf Futsal um. Im Frühjahr 2016 organisierte der ÖFB mit der ÖFB Futsal Challenge erstmalig einen Ganzjahresbetrieb in Österreich. Seit Herbst 2016 werden auch Futsal Trainer in Österreich vom ÖFB ausgebildet. 

 

Was ist denn nun so anders beim Futsal als beim Hallenfußball mit Bande ?

 

"Der Spielball" unterscheidet sich auffällig vom normalen Fußball. Der Futsal-Ball wurde speziell für die offizielle FIFA-Variante des Hallenfußballs hergestellt. Er zeichnet sich durch extrem verminderte Sprungkraft aus. Aus 2 m Höhe darf der Futsalball nur ca. 55 cm aufspringen. Durch seine Sprungreduktion erleichtert der Futsal die Ballkontrolle auf dem harten Hallenboden ganz entscheidend, er "klebt" förmlich am Fuß und ist deshalb ideal geeignet für schönes, technisch geprägtes Spiel in der Halle. Das Sprungverhalten und der geringere Umfang kommen vor allem Kindern und Jugendlichen in Schulen und Vereinen entgegen, die technisch noch nicht so versiert sind.



Was macht das Futsal-Spiel so schnell ?

 

Drei Regelbeispiele:

1) der Torwart darf von seinen vier Feldspielern den Ball nur dann zurückgespielt erhalten, wenn vorher der Ball von einem Gegenspieler berührt wurde. Damit wird ein taktisches Hin- und Hergeschiebe vor dem eigenen Tor im Ansatz unmöglich gemacht.

2) Standards müssen innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden, sonst erhält der Gegner den Ballbesitz. Hohe Dynamik während des ganzen Spiels ist die Folge.



Was macht das Futsal-Spiel so verletzungsarm?

 

Zwei Regelbeispiele:

2) Kannte man beim normalen Fußball lediglich die Ahndung von individuellen Regelwidrigkeiten, können beim Futsal persönliche Fouls die gesamte Mannschaft in Schwierigkeiten bringen. Die Fouls aller Spieler einer Mannschaft werden pro Halbzeit addiert und gezählt. Ab dem sechsten Teamfoul pro Halbzeit gibt es einen10-m-Strafstoß ohne Mauer, selbst dann, wenn das Foul in der gegnerischen Hälfte begangen wurde. Dadurch werden alle Spieler zu größtmöglicher Fairness angehalten, was vor allem die technisch starken und schnellen Spieler besonders schützt. Ein körperloses Spiel ist Futsal dennoch nicht. Der kampfbetonte Einsatzgehört zum Spiel, Härte jedoch kann im Futsal keine Schwäche wettmachen.

 

Die Vorteile sind klar

  • Futsal ist ein schnelles und dynamisches Spiel auf engem Raum.
  • Futsal ist ein attraktives Spiel für ALLE mit vielen Toren.
  • Futsal ist ideal für den Einstieg in das Fußballspiel, für das Erlernen der grundlegenden Fußballtechniken.
  • Futsal ist in nahezu jeder Sporthalle nach offiziellen FIFA Regeln spielbar.
  • Futsal reduziert die Verletzungsgefahr im Hallenfußball (Studie Deutschland und Statistik 1 u. 2 ÖFB Futsal 2010/11).
  • Futsal ist keine Konkurrenz zum 11er Fußball, sondern eine positive Ergänzung (siehe Nachbarländer Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien).
  • Futsal bindet Sportler länger an den Verein, den Landesverband und dem ÖFB.
  • Futsal ist ein weiteres Produkt, um als Verein attraktiv zu bleiben und das Angebot zu vergrößern.
  • Futsal ist auch für kleinere Vereine attraktiv. Aus einem Kader von 11 - 13 Spielern müssten doch 6 - 8 Spieler pro Spieltag zu begeistern sein.
  • Hallenkosten sind überschaubar, da auch in vielen Schulhallen gespielt werden kann.
  • Futsal ist im Winter eine tolle Überbrückung, zumal in Österreich lange Winter von November bis März vorherrschen.


Alle Informationen zum Spielbetrieb, sowie den Durchführungsbestimmungen der diesjährigen Meisterschaft finden Sie unter: www.oefbl.at



Meisterehrung 1.ÖFB Futsal Liga Wien, 1. Februar 2015
 Murexin Allstars Futsal UEFA Cup Ankara
 Murexin Allstars Futsal





ÖFB Futsal Liga - schnell, technisch, attraktiv

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Kaiserebersdorf ist Futsal-Meister 2015/16

 

Mit einem 5:0-Erfolg über Dynamo Triestingtal und einem 5:1 gegen Polonia FC krönte sich der SC Kaiserebersdorf - Srbija 08 am letzten Spieltag endgültig zum ÖFB Futsal Meister 2015/16. Der Aufsteiger der letzten Saison nahm den Pokal aus den Händen von Robert Sedlacek, Präsident des Wiener Fußballverbands, und Stefan Gogg, Leiter Breitenfußball des ÖFB, entgegen.


"Eine spannende und interessante Saison ist zu Ende. Wir sind österreichischer Futsal-Meister geworden und sind stolz und sehr glücklich darüber, was wir in diesem Jahr erreicht haben. Als Aufsteiger waren wir ein unbeschriebenes Blatt. Nur wenige und natürlich wir selbst haben an den Titel geglaubt. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen bedanken, die uns unterstützt haben"
, zeigte sich Dejan Stojadinovic vom frischgebackenen Meister überglücklich.

 Link zur Tabelle der Futsal Bundesliga 2015/2016

ÖFB Futsal Challenge
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Dieser, neu vom ÖFB ins Leben gerufene, zukunftsträchtige Bewerb bedeutet eine Neuausrichtung im österreichischen Futsal. Spielberechtigt sind ausschließlich Futsal-Stammvereinsspieler, was bedeutet, dass diese Spieler entweder nur Futsal spielen oder zumindest primär bei ihrem Futsalverein gemeldet sind.

 

Ein weiterer Unterschied zur ÖFB Futsal Liga ist der Umstand, dass die Spieltage nicht mehr in Form von Mini-Turnieren, sondern als Einzelspiele und mit einer Nettospielzeit von zwei Mal 20 Minuten ausgetragen werden. (Anm.: In der Futsal Liga wurden bislang nur die letzten fünf Minuten als Nettospielzeit ausgetragen.) Das entspricht auch dem internationalen Standard. Diese Neuausrichtung soll auch den Grundstein für ein österreichisches Futsal-Nationalteam legen.

 

 

Die ÖFB Futsal Challenge startet mit sechs Teams in die erste Saison. Aus der 1. ÖFB Futsal Liga sind der 1. FC Murexin Allstars Wr. Neustadt, Stella Rossa tipp3, Futsal Klagenfurt und Futsal Innsbruck mit von der Partie. Aus den 2. ÖFB Futsal Liga nehmen der FC Internazionale Wien (Gruppe Süd) und Vienna Walzer (Gruppe Nord) teil.

 

Die ebenfalls neugeschaffene Winter-Transferzeit haben insbesondere diese Vereine genutzt, um ihr Futsal-Stammvereinsspielerkontingent aufzustocken. Dadurch erhalten auch viele Spieler von Vereinen, die nicht an der Challenge teilnehmen die Möglichkeit, ganzjährig Futsal zu spielen. Mit insgesamt 13 Transfers, vor allem auch vom LPSV Kärnten hat sich Futsal Klagenfurt für den neuen Bewerb gerüstet.

Die Murexin Allstars haben als einziges Team keinen Zugang, dafür aber fünf Abgänge – die meisten davon zu Teams, die nicht an der Challenge League teilnehmen, zu verzeichnen.