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Die Schande von Gijon

Skandal durch einen Nichtangriffspakt

Die Schande von Gijon - Skandal durch einen Nichtangriffspakt

Vier Jahre nach Cordoba verspielte Österreich, aber auch Deutschland, in Gijon seine Fußballehre. Österreich hatte Chile (1:0) und Algerien (2:0) geschlagen, die Deutschen mussten gewinnen, um in die Finalrunde zu gelangen.

Die Chance zur Wiedergutmachung würde sich das DFB-Team nicht entgehen lassen - dachten viele und irrten sich gewaltig. Nach der 1:0-Führung (Österreich war durch die knappe Niederlage ebenfalls qualifiziert) in der zehnten Minute passierte nichts mehr, man tat einander nicht mehr weh.

Das Spiel wurde durch stille Übereinkunft zum Skandalspiel. Die Algerier, zuvor 2:1-Sensationssieger gegen die BRD, waren böse, die Fußball-Welt war empört. Mit Banknoten wedelnd quittierten die Zuschauer den "Nichtangriffspakt".

Der WM-Modus war verändert worden. In Spanien durften erstmals 24 Mannschaften teilnehmen, aus den sechs Vierer- wurden in der zweiten Runde vier Dreiergruppen, deren Sieger das Semifinale bestritten. Österreich scheiterte an Frankreich (0:1), gegen Nordirland gab es ein 2:2.


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