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1999 – 2009 - Highlight Heim-EURO

Sportlich konnte sich Österreich leider für keine WM- oder EM-Endrunde qualifizieren. Die UEFA EURO 2008 im eigenen Land (organisiert gemeinsam mit dem Nachbarn Schweiz) bleibt aber ewig in Erinnerung!

1999 – 2009 - Highlight Heim-EURO - Sportlich konnte sich Österreich leider für keine WM- oder EM-Endrunde qualifizieren. Die UEFA EURO 2008 im eigenen Land (organisiert gemeinsam mit dem Nachbarn Schweiz) bleibt aber ewig in Erinnerung!



1999 endete die erfolgreiche Teamchefära von Herbert Prohaska nach einem 0:9-Debakel in Valencia gegen Spanien und übernahm Otto Baric während der bereits verpassten EM-Qualifikation. In der darauffolgenden Quali zur FIFA WM 2002 schaffte es Österreich als respektabler Gruppenzweiter bis in die Barrage, dort erwies sich allerdings der spätere WM-Dritte Türkei als zu stark.

Otto Baric ging, Hans Krankl folgte als Teamchef nach. Unter der Regie des „Goleadors“ reichten zwei dritte Plätze jeweils nicht für das Erreichen der UEFA EURO 2004 in Portugal und der FIFA WM 2006 in Deutschland. Am 1. Jänner 2006 übernahm folglich Josef Hickersberger zum zweiten Mal den Teamchefposten und ging mit einer stark verjüngten und umgebauten Mannschaft in die Vorbereitung auf die Heim-EURO.

24 Vorbereitungsspiele, oft gegen Weltklassegegner wie Deutschland, die Niederlande, England, Frankreich, die Elfenbeinküste oder Kroatien folgten, die Bilanz mit nur fünf Siegen und acht Remis ließ die Fußballnation nicht in Euphorie verfallen. Diese kam dann  aber sehr wohl mit dem Start der EURO auf, im Juni 2008 stand ganz Österreich im Banne des runden Leders.

Die Nationalmannschaft präsentierte sich stark verbessert und hatte in jedem der drei Gruppenspiele starke Phasen und spielte Kroatien in der Schlussphase und Polen über weite Strecken fast an die Wand. Am Ende zählen aber Resultate und so war ein 1:1-Remis gegen Polen (Torschütze Ivica Vastic) zu wenig. Die knappen 0:1-Niederlagen zum Auftakt gegen Kroatien (Gegentor aus einem Elfmeter von Luka Modric) und zum Abschluss gegen Deutschland (Gegentor aus einem Freistoß von Michael Ballack) besiegelten das frühe EM-Aus unserer beherzt kämpfenden Auswahl um Kapitän Andreas Ivanschitz.

Am 29. Juni 2008 holte sich Spanien im Ernst-Happel-Stadion den Titel, Deutschland wurde im Finale sicher imt 1:0 besiegt. Zu diesem Zeitpunkt war Josef Hickersberger bereits – überraschend – zurückgetreten. Es folgte ein Intermezzo mit Trainerlegende Karel Brückner. Einem sensationellen Sieg zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Frankreich standen allerdings einige Niederlagen gegenüber.

Am 4. März 2009 übernahm Didi Constantini das Teamchef-Amt und holte Dank Heimsiegen gegen Rumänien, Färöer und Litauen sowie einem Remis in Bukarest noch den dritten Platz in der Qualifikationsgruppe 7 zur FIFA WM 2010 in Südafrika.


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