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News _2009/2010
Cup-Finale: Tore für Europa!

Sturm Graz und SC Magna haben den Cup-Sieg im Visier

Cup-Finale: Tore für Europa! - Sturm Graz und SC Magna haben den Cup-Sieg im Visier

Drei Tage nach dem spannenden Dreikampf um den Titel in der tipp3-Bundesliga endet die Saison 2009/2010 mit einem finalen Highlight. Am Sonntag steigt in Klagenfurt das Endspiel um den ÖFB-Stiegl-Cup zwischen dem SK Puntigamer Sturm Graz und dem SC Magna Wiener Neustadt.

 

Zum 75. Mal wird der Gewinner des ÖFB-Cups ermittelt, Anpfiff in der Hypo-Group-Arena ist um 16:30 Uhr. Als Warm-Up fand am Montag im Wiener Hotel „Hilton am Stadtpark“ die Pressekonferenz mit den beiden Finalisten statt.





 

 

Mit den Trainern Franco Foda und Peter Schöttel, mit den Spielern Christian Gratzei und Hannes Aigner, mit Sportdirektor Oliver Kreuzer und mit dem geschäftsführenden Präsidenten Ernst Neumann.

 

Sturm-Coach Foda hat die Chance, nach Cup-Erfolgen als Spieler nun auch als Trainer den begehrten Pokal in die Höhe zu stemmen. „Es geht in diesem Finale für beide Mannschaften um sehr viel. Um den Europacup-Startplatz, um Geld, aber vor allem um den Titel. Deshalb haben beide Mannschaften den gleichen Druck.“

 

Sein Gegenüber Peter Schöttel sieht die Sache ähnlich, mit dem Unterschied, dass er die Grazer in die Favoritenrolle schiebt. „Wir konnten Sturm in dieser Saison nicht schlagen, haben noch kein Tor gegen sie geschossen. Hoffentlich gelingt uns das im Finale“, so der Wiener, der den SC Magna im Winter übernommen hat.

 

„Ich habe gewusst, dass wir nur drei Siege bis zum Finale brauchen, das ist uns gelungen. Wir haben unser Saisonziel mit dem Sieg in Kapfenberg erreicht, jetzt wollen wir im Finale noch eins draufsetzen.“

 

Ernst Neumann, Statthalter von Frank Stronach und für die laufenden Geschäfte bei den Niederösterreichern zuständig, sieht es ähnlich. „Wir sind sehr stolz, dass wir in der jungen Geschichte des Vereins bereits im zweiten Jahr im Finale um den ÖFB-Stiegl-Cup stehen."

 

"Das Semifinale war unser Ziel, das haben wir mit unserem jungen Weg erreicht. Und sollten wir über den Cup in das internationale Geschäft kommen, gehen wir den jungen Weg trotzdem weiter“, verspricht Neumann.

 

Auch für Sturm-Sportdirektor Oliver Kreuzer ändert ein möglicher Erfolg im ÖFB-Stiegl-Cup nichts an den Planungen für die kommende Saison. Verwundert zeigt sich der Deutsche, in dessen Heimat der DFB-Pokale einen unglaublich hohen Stellenwert hat, über das Cup-Standing in Österreich.

 

„Es ist ein wunderschöner Titel, und darum geht es doch. Siege sind schön für die Statistik, aber was bleibt sind Titel. Wir warten schon zehn Jahre, nach einer nicht einfachen Phase wäre es schön, wenn wir wieder einen Titel holen könnten.“

 

Noch ein paar Fakten zum Finale um den ÖFB-Stiegl-Cup. Erstmals findet das Finale in Klagenfurt statt. Mit dem SC Magna Wiener Neustadt könnte sich ein neuer Verein in die Siegerliste eintragen, der SK Puntigamer Sturm Graz ist bereits dreifacher Cup-Sieger.

 

Beide Finalisten fixierten den Einzug ins Endspiel auswärts. Sturm gewann bei der SV Josko Ried die Neuauflage des Endspiels von 1998 mit 1:0, Wiener Neustadt fertigte den SK Austria Kelag Kärnten im Final-Stadion deutlich mit 4:0 ab.


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