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Austria nur Remis in Mattersburg

Trotz früher Führung und Überzahl reicht es nicht - Rückschlag im Kampf um den Titel

Austria nur Remis in Mattersburg - Trotz früher Führung und Überzahl reicht es nicht - Rückschlag im Kampf um den Titel

Rückschlag für den FK Austria im Titelkampf der tipp3-Bundesliga. Zum Auftakt der 22. Runde kamen die Wiener beim SV Mattersburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

 

Es war der erste Punkteverlust für die Violetten im Frühjahr. Dabei begann es für den zumindest bis Sonntag – da empfängt der SK Rapid um 15:30 Uhr Red Bull Salzburg - neuen Tabellenzweiten plangemäß.

 

Acimovic verwandelte bereits in der 8. Minute einen Elfmeter, nachdem SVM-Goalie Borenitsch gegen Linz im Strafraum die Notbremse ziehen musste. Von der Führung beflügelt drückte die Austria auf das zweite Tor.

 

Schumacher probierte es mit einem Schuss, der Mattersbuger Malic fälschte einen Ball ins Außennetz ab, ein Kopfball von Bak ging an die Latte. Austria-Torhüter Almer, der anstelle des verletzten Safar spielte, bekam erst nach einer halben Stunde erstmals richtig zu tun.

 

Der Ex-Mattersburger war aber bei einem Distanzschuss von Seidl und auch gegen Spuller zur Stelle, kurz vor der Pause ging ein Kopfball von Chrappan knapp am Tor vorbei. Die Burgenländer nahmen den Schwung von der Schlussphase der ersten Halbzeit in die zweite mit.

 

In der 63. Minute erzielte der eingewechselte Waltner nach Zusammenspiel von Naumoski und Spuller den Ausgleich. Aber nur vier Minuten später machte sich Mattersburg das Leben selbst wieder schwer.

 

Naumoski sah nach einer Schwalbe im Strafraum Gelb-Rot, der SVM damit in Unterzahl. Austria erhöhte noch einmal das Tempo, scheiterte im Abschluss aber ein ums andere Mal an Torhüter Borenitsch.

 

SVM-Trainer Lederer trauerte nach dem Schlusspfiff sogar verpassten drei Punkten nach. „Nach der Pause haben wir so gespielt, wie es die Leute sehen wollen. Mit einem Lucky Punch wäre der Sieg sicher verdient gewesen.“

 

Austria-Trainer Karl Daxbacher sah es etwas anders: „Wir hätten in der ersten Hälfte alles klarmachen können und müssen. Es sind zwei verlorene Punkte, das schmerzt sehr, aber wir müssen uns das Unentschieden selbst zuschreiben, denn wir haben Mattersburg wieder stark gemacht.“


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